Überblick
Was ist JTL-WMS?
JTL-WMS ist das Warehouse Management System aus dem JTL-Ökosystem. Es läuft auf Basis von JTL-Wawi und steuert den gesamten Lagerbetrieb — vom Wareneingang bis zum Versand. Wer bisher mit papierbasierten Prozessen arbeitet oder das Wawi-eigene Lager nicht mehr ausreicht, findet im WMS den nächsten Schritt.
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Wareneingang
Artikel scannen, prüfen und automatisch auf Lagerplätze buchen.
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Lagerplätze
Chaotische oder feste Lagerplätze — flexibel konfigurierbar.
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Kommissionierung
Wegoptimierte Picklisten, Packtisch-Integration, Versandlabel.
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Inventur
Rollende oder stichtagsgenaue Inventur direkt im Lager per Scan.
Vlarom richtet Ihr JTL-WMS ein
Als JTL Service Partner Gold aus Ahrensfelde bei Berlin richten wir JTL-WMS für Händler in ganz Deutschland ein. Die häufigsten Stolperstellen bei der WMS-Einführung sind kein vollständiges Lagerkonzept, fehlende Barcodes und unklare Benutzerrechte. Wir kümmern uns um alles: Lagerstruktur, Hardware-Setup, Barcode-Pflege und Schulung. Wer von JTL-Wawi 1.x auf 2.0 umsteigt, braucht zusätzlich eine WMS-Prüfung — der neue Versandtisch und die überarbeiteten Workflows laufen nicht 1:1 wie vorher. Wir haben beide Versionen produktiv betreut und kennen die Unterschiede. Mehr zur JTL-Migration und zur JTL-Wawi-Einrichtung auf den entsprechenden Seiten.
Häufige Fragen zu JTL-WMS
Wann lohnt sich JTL-WMS? Ab wann macht Lagerverwaltung-Software Sinn?
Die ehrliche Antwort: Das hängt weniger von einer festen Paketemenge ab als von der Komplexität des Lagers. Als groben Richtwert gilt — wer regelmäßig 50 bis 80 Pakete am Tag versendet und dabei mehr als einen Mitarbeiter im Lager hat, merkt schnell, dass Excel-Listen und Kopfwissen nicht mehr reichen. Fehler beim Einlagern, Suchzeiten, doppelt gegriffene Artikel — das kostet Zeit und Geld.
JTL-WMS gibt es in verschiedenen Editionen. Mit WMS Start bekommst du eine vollständige barcode-gestützte Lagerverwaltung mit festen Lagerplätzen, Wareneingang und Kommissionierung. Das reicht für die meisten Händler im Einstieg. Komplexere Betriebe — mehrere Lager, chaotische Einlagerung, Chargen- und Seriennummernpflicht, Inventurprozesse mit mehreren Mitarbeitern gleichzeitig — brauchen eine höhere Edition.
Der Unterschied zwischen B2C und B2B ist dabei entscheidend. Ein B2C-Händler mit hohem Paketumschlag profitiert vor allem von schneller Kommissionierung und Versandvorbereitung. Ein B2B-Händler, der pharmazeutische oder lebensmittelbezogene Artikel führt, braucht zusätzlich lückenlose Chargenverfolgung — die Fähigkeit, jede Warencharge vom Eingang bis zur Auslieferung nachzuverfolgen.
Was wir bei der Einführung immer zuerst klären: Wie viele Mitarbeiter arbeiten gleichzeitig im Lager? Wie viele definierte Lagerplätze gibt es? Gibt es Chargen- oder MHD-Pflichten? Die Antworten bestimmen, welche Edition sinnvoll ist und wie weit der Konfigurationsaufwand geht. Eine detaillierte Übersicht der Editionen findest du direkt im JTL-WMS-Guide auf guide.jtl-software.com.
Wareneingang und Warenausgang mit JTL-WMS: So läuft der Prozess
Der Wareneingang in JTL-WMS läuft entweder mit Bezug zu einer Lieferantenbestellung oder als freier Wareneingang ohne Vorbestellung. Der Standardfall: Die Lieferung trifft ein, der Mitarbeiter scannt die Artikel gegen die hinterlegte Lieferantenbestellung in JTL-Wawi. Passt die Menge, wird der Artikel direkt einem Lagerplatz zugewiesen und eingelagert — Bestand und Position sind damit sofort in Wawi aktualisiert. Gibt es Abweichungen, lassen sich neue Artikel auch direkt beim Wareneingang in Wawi anlegen.
Das System arbeitet nach dem Prinzip der chaotischen Lagerhaltung: Ein Artikel bekommt keinen festen Platz, sondern wird dort eingelagert, wo Platz ist. JTL-WMS führt den Mitarbeiter zum richtigen Platz und merkt sich, wo jeder Artikel liegt. Wer feste Vorgabeplätze bevorzugt, kann das konfigurieren — beides ist möglich.
Beim Warenausgang erzeugt JTL-WMS Picklisten für die Kommissionierung. Je nach Betrieb gibt es mehrere Prozesse: Sammelkommissionierung (mehrere Aufträge gleichzeitig abarbeiten), rollende Kommissionierung (kontinuierlich ohne festen Stopp) oder Versandboxen (Vorkommissionierung in beschriftete Boxen). Nach dem Picken folgt die Verpackung — der Versandlabel wird direkt aus dem Prozess heraus über JTL-EazyShipping gedruckt. Der Auftrag wechselt automatisch in den Versandstatus, der Bestand ist in Wawi abgebucht.
JTL-WMS auf mobilen Geräten: Scanner-App und MDE-Geräte
JTL-WMS Mobile läuft auf allen browserfähigen Endgeräten — also auf Tablets, Smartphones und professionellen Scan-Geräten mit Display. Das schließt handelsübliche Android-Tablets genauso ein wie MDE-Geräte (Mobile Datenerfassung) von Herstellern wie Zebra oder Honeywell, die im Lagerbetrieb wegen robustem Gehäuse und integriertem Barcode-Laser bevorzugt werden.
Die App deckt alle Kernprozesse ab: Wareneingang (standard und frei), Sammelkommissionierung, rollende Kommissionierung, Korrekturbuchungen, Inventur und Retouren. Die barcode-gestützte Inventur kann mit mehreren Mitarbeitern und Geräten gleichzeitig durchgeführt werden, ohne dass ein Lager dafür stillstehen muss.
Typisch beim Einstieg: Die ersten Wochen läuft der Prozess noch PC-gestützt an einem festen Arbeitsplatz, während das Lagerkonzept eingespielt wird. Danach schrittweise auf Scanner-Betrieb umstellen — zuerst beim Wareneingang, dann bei der Kommissionierung. Die vollständige Dokumentation zu JTL-WMS Mobile findest du auf guide.jtl-software.com/jtl-wms/jtl-wms-mobile/.


