JTL-WMS

JTL-WMS — Lagerverwaltung professionell einrichten

  • Chaotische Lagerhaltung — wegoptimierte Picklisten, weniger Laufwege
  • MHD, Chargen und Seriennummern — lückenlose Rückverfolgbarkeit
  • Von Vlarom eingerichtetJTL Service Partner Gold aus Ahrensfelde bei Berlin
JTL WMS

Überblick

Was ist JTL-WMS?

JTL-WMS ist das Warehouse Management System aus dem JTL-Ökosystem. Es läuft auf Basis von JTL-Wawi und steuert den gesamten Lagerbetrieb — vom Wareneingang bis zum Versand. Wer bisher mit papierbasierten Prozessen arbeitet oder das Wawi-eigene Lager nicht mehr ausreicht, findet im WMS den nächsten Schritt.

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Wareneingang

Artikel scannen, prüfen und automatisch auf Lagerplätze buchen.

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Lagerplätze

Chaotische oder feste Lagerplätze — flexibel konfigurierbar.

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Kommissionierung

Wegoptimierte Picklisten, Packtisch-Integration, Versandlabel.

📋

Inventur

Rollende oder stichtagsgenaue Inventur direkt im Lager per Scan.

Kernfunktionen

Was kann JTL-WMS im Detail?

01

Desktop und Mobile

JTL-WMS Desktop läuft unter Windows und deckt Wareneingang, Lagerplatzverwaltung und Inventur ab. JTL-WMS Mobile läuft im Browser auf Android und iOS — ideal für Picker die sich im Lager bewegen. Beide Varianten synchronisieren in Echtzeit mit JTL-Wawi.

02

Chaotische Lagerhaltung

Bei chaotischer Lagerhaltung bestimmt das System wohin ein Artikel gelagert wird — nicht der Mitarbeiter. Das WMS kennt jeden Platz und führt den Picker beim Einlagern und Kommissionieren direkt hin. Das spart Laufwege und Fehler.

03

MHD, Chargen und Seriennummern

JTL-WMS verwaltet MHD-Artikel, Chargenware und Seriennummern direkt im Lagerprozess. Artikel mit Mindesthaltbarkeitsdatum lassen sich gezielt auf getrennten Lagerplätzen halten und FIFO-konform picken.

04

Pickprozesse

Das WMS generiert wegoptimierte Picklisten — der kürzeste Weg durch das Lager wird berechnet. Multi-Order-Picking, Batch-Picking und Single-Pick sind alle unterstützt. Nach dem Picken folgt der Packtisch mit Versandlabeldruck.

05

Barcode-Scanning

Jeder Schritt im WMS läuft per Scan: Artikel einlagern, umlagern, picken, packen, inventarisieren. Barcodes müssen in JTL-Wawi gepflegt sein — Variationsartikel brauchen eigene Barcodes je Kombination.

06

Neu in JTL-Wawi 2.0

Seit JTL-Wawi 2.0 (Stable März 2026) gibt es den neuen Versandtisch, Packstueckinhalte und eine überarbeitete Versandstraße. Wer von JTL-Wawi 1.x umsteigt, muss WMS-Einstellungen und Benutzerrechte neu prüfen.

Preise

JTL-WMS Editionen im Vergleich

Die Preise gelten monatlich pro Mandant. Vlarom-Einrichtungsleistungen werden separat angeboten — immer kundenspezifisch.

WMS Start

Kostenlos

Im JTL-Wawi-Abo enthalten

Kernleistungen

  • Grundfunktionen Wareneingang
  • Lagerplatzverwaltung einfach
  • Pick und Pack
  • Bis 1 WMS-User

Ideal für

Einsteiger mit kleinem Lager

WMS Advanced

ab 119 €

pro Monat (Stand April 2026)

Kernleistungen

  • MHD und Chargenmanagement
  • Mehrere WMS-User
  • Mobile Oberfläche
  • Batch- und Multi-Order-Picking

Ideal für

Wachsende Händler mit komplexem Lager

BELIEBTESTE WAHL

WMS Pro

ab 349 €

pro Monat (Stand April 2026)

Kernleistungen

  • Alle Advanced-Funktionen
  • Seriennummernverwaltung
  • Versandtisch und Packstueckinhalte
  • Versandstraße (Wawi 2.0)
  • Unbegrenzte WMS-User

Ideal für

Professionelle Logistik mit voller Kontrolle

WMS Enterprise

Auf Anfrage

individuelle Konditionen

Kernleistungen

  • Alle Pro-Funktionen
  • Individuelle Anpassungen
  • Dedizierter Support-Kanal
  • SLA-Optionen auf Anfrage

Ideal für

Großhändler und Multi-Mandanten

Alle Preise netto, Stand April 2026. Vlarom-Einrichtung wird kundenspezifisch angeboten.

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WMS-Funktionen vergleichen

Vlarom richtet Ihr JTL-WMS ein

Als JTL Service Partner Gold aus Ahrensfelde bei Berlin richten wir JTL-WMS für Händler in ganz Deutschland ein. Die häufigsten Stolperstellen bei der WMS-Einführung sind kein vollständiges Lagerkonzept, fehlende Barcodes und unklare Benutzerrechte. Wir kümmern uns um alles: Lagerstruktur, Hardware-Setup, Barcode-Pflege und Schulung. Wer von JTL-Wawi 1.x auf 2.0 umsteigt, braucht zusätzlich eine WMS-Prüfung — der neue Versandtisch und die überarbeiteten Workflows laufen nicht 1:1 wie vorher. Wir haben beide Versionen produktiv betreut und kennen die Unterschiede. Mehr zur JTL-Migration und zur JTL-Wawi-Einrichtung auf den entsprechenden Seiten.

Häufige Fragen zu JTL-WMS

JTL-Wawi allein verwaltet Bestände zentral, hat aber keine echte Lagerlogik mit Lagerplätzen, Picklisten oder Scan-Prozessen. Sobald ein Lager mehr als ein paar hundert Artikel hat oder schnell wachsen soll, lohnt sich JTL-WMS.
MHD-Verwaltung ist ab JTL-WMS Advanced enthalten. Im Start-Tarif ist MHD-Tracking laut JTL-Dokumentation nicht verfügbar. Die Lizenzkosten für Advanced beginnen bei 119 € pro Monat (Stand April 2026).
WMS Desktop ist eine Windows-Anwendung und deckt alle Verwaltungsaufgaben ab. WMS Mobile läuft im Browser auf Android und iOS — es ist auf die Lagertätigkeit vor Ort optimiert: Picken, Einlagern, Umlagern. Beide synchronisieren in Echtzeit mit JTL-Wawi.
Ja, Lagerplätze können per JTL-Ameise importiert werden. Voraussetzung ist ein vollständiges Lagerplatz-Schema mit Bezeichnungen nach JTL-Konvention. Vlarom kann das Lagerplatz-Schema erstellen und importieren.
Ja. Wir übernehmen die vollständige Einrichtung von JTL-WMS — von der Lagerstruktur über Barcodes und Benutzerrechte bis zum ersten Test-Pick. Für ein Erstgespräch einfach über die Kontaktseite melden.
JTL-Wawi 2.0 bringt einen neuen Versandtisch, überarbeitete Versandstraße und Packstueckinhalte. WMS-Einstellungen und Benutzerrechte müssen nach dem Upgrade geprüft werden. Vlarom übernimmt diese Prüfung im Rahmen der WMS-Einrichtung.

Wann lohnt sich JTL-WMS? Ab wann macht Lagerverwaltung-Software Sinn?

Die ehrliche Antwort: Das hängt weniger von einer festen Paketemenge ab als von der Komplexität des Lagers. Als groben Richtwert gilt — wer regelmäßig 50 bis 80 Pakete am Tag versendet und dabei mehr als einen Mitarbeiter im Lager hat, merkt schnell, dass Excel-Listen und Kopfwissen nicht mehr reichen. Fehler beim Einlagern, Suchzeiten, doppelt gegriffene Artikel — das kostet Zeit und Geld.

JTL-WMS gibt es in verschiedenen Editionen. Mit WMS Start bekommst du eine vollständige barcode-gestützte Lagerverwaltung mit festen Lagerplätzen, Wareneingang und Kommissionierung. Das reicht für die meisten Händler im Einstieg. Komplexere Betriebe — mehrere Lager, chaotische Einlagerung, Chargen- und Seriennummernpflicht, Inventurprozesse mit mehreren Mitarbeitern gleichzeitig — brauchen eine höhere Edition.

Der Unterschied zwischen B2C und B2B ist dabei entscheidend. Ein B2C-Händler mit hohem Paketumschlag profitiert vor allem von schneller Kommissionierung und Versandvorbereitung. Ein B2B-Händler, der pharmazeutische oder lebensmittelbezogene Artikel führt, braucht zusätzlich lückenlose Chargenverfolgung — die Fähigkeit, jede Warencharge vom Eingang bis zur Auslieferung nachzuverfolgen.

Was wir bei der Einführung immer zuerst klären: Wie viele Mitarbeiter arbeiten gleichzeitig im Lager? Wie viele definierte Lagerplätze gibt es? Gibt es Chargen- oder MHD-Pflichten? Die Antworten bestimmen, welche Edition sinnvoll ist und wie weit der Konfigurationsaufwand geht. Eine detaillierte Übersicht der Editionen findest du direkt im JTL-WMS-Guide auf guide.jtl-software.com.

Wareneingang und Warenausgang mit JTL-WMS: So läuft der Prozess

Der Wareneingang in JTL-WMS läuft entweder mit Bezug zu einer Lieferantenbestellung oder als freier Wareneingang ohne Vorbestellung. Der Standardfall: Die Lieferung trifft ein, der Mitarbeiter scannt die Artikel gegen die hinterlegte Lieferantenbestellung in JTL-Wawi. Passt die Menge, wird der Artikel direkt einem Lagerplatz zugewiesen und eingelagert — Bestand und Position sind damit sofort in Wawi aktualisiert. Gibt es Abweichungen, lassen sich neue Artikel auch direkt beim Wareneingang in Wawi anlegen.

Das System arbeitet nach dem Prinzip der chaotischen Lagerhaltung: Ein Artikel bekommt keinen festen Platz, sondern wird dort eingelagert, wo Platz ist. JTL-WMS führt den Mitarbeiter zum richtigen Platz und merkt sich, wo jeder Artikel liegt. Wer feste Vorgabeplätze bevorzugt, kann das konfigurieren — beides ist möglich.

Beim Warenausgang erzeugt JTL-WMS Picklisten für die Kommissionierung. Je nach Betrieb gibt es mehrere Prozesse: Sammelkommissionierung (mehrere Aufträge gleichzeitig abarbeiten), rollende Kommissionierung (kontinuierlich ohne festen Stopp) oder Versandboxen (Vorkommissionierung in beschriftete Boxen). Nach dem Picken folgt die Verpackung — der Versandlabel wird direkt aus dem Prozess heraus über JTL-EazyShipping gedruckt. Der Auftrag wechselt automatisch in den Versandstatus, der Bestand ist in Wawi abgebucht.

JTL-WMS auf mobilen Geräten: Scanner-App und MDE-Geräte

JTL-WMS Mobile läuft auf allen browserfähigen Endgeräten — also auf Tablets, Smartphones und professionellen Scan-Geräten mit Display. Das schließt handelsübliche Android-Tablets genauso ein wie MDE-Geräte (Mobile Datenerfassung) von Herstellern wie Zebra oder Honeywell, die im Lagerbetrieb wegen robustem Gehäuse und integriertem Barcode-Laser bevorzugt werden.

Die App deckt alle Kernprozesse ab: Wareneingang (standard und frei), Sammelkommissionierung, rollende Kommissionierung, Korrekturbuchungen, Inventur und Retouren. Die barcode-gestützte Inventur kann mit mehreren Mitarbeitern und Geräten gleichzeitig durchgeführt werden, ohne dass ein Lager dafür stillstehen muss.

Typisch beim Einstieg: Die ersten Wochen läuft der Prozess noch PC-gestützt an einem festen Arbeitsplatz, während das Lagerkonzept eingespielt wird. Danach schrittweise auf Scanner-Betrieb umstellen — zuerst beim Wareneingang, dann bei der Kommissionierung. Die vollständige Dokumentation zu JTL-WMS Mobile findest du auf guide.jtl-software.com/jtl-wms/jtl-wms-mobile/.

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