JTL WAWI CLOUD

JTL Wawi Cloud Server: ortsunabhängig arbeiten, Daten sicher in Deutschland

  • Vier Zugriffswege: CloudApp Launcher, Browser unter cloud.jtl-software.de, RDP und SQL-Verbindung. Du entscheidest wie du dich verbindest
  • Deutsche Rechenzentren, DSGVO-konform: Server-Standorte in Deutschland, ISO-27001-zertifiziert, automatische Backups alle 10 Minuten
  • Vlarom richtet ein: Als JTL Service Partner Gold übernehmen wir Einrichtung, Migration und Schulung deines Teams
JTL Wawi Cloud Server — ortsunabhängiger Zugriff via CloudApp, Browser und RDP, eingerichtet durch Vlarom JTL Service Partner Gold
  • Der JTL Wawi Cloud Server ist JTLs offizielles Hosting-Angebot, betrieben durch den JTL-Partner ecomDATA. Du brauchst keinen eigenen Server mehr — Vlarom richtet das Setup ein und dein Team arbeitet von überall, mit jedem Gerät.
  • Die Cloud-Pakete reichen von Public Cloud mit geteilten Ressourcen bis zu Dedicated-Servern mit vollständig dedizierten Ressourcen. Skalierbar je nach Teamgröße, Transaktionsvolumen und Konnektor-Last.
  • Vlarom begleitet die Einrichtung als JTL Service Partner Gold: Paketeauswahl, Wawi-Konfiguration, Konnektoren-Migration, Nutzer-Schulung. Der Betrieb läuft nach der Umstellung ohne Reibung — das ist unser Ziel.

Ein Händler, den wir von der lokalen Installation auf den JTL Cloud Server umgestellt haben, brachte es kurz auf den Punkt: „Der erste Tag nach der Umstellung war der erste Tag, an dem ich von unterwegs die gleichen Möglichkeiten hatte wie im Büro.“ Das ist kein Einzelfall. Wir sehen regelmäßig: Der Wechsel auf den Cloud Server ist weniger eine technische Entscheidung als eine operative. Wer ein Team an mehreren Standorten oder im Homeoffice hat, kommt um das Thema irgendwann nicht herum. Als JTL Service Partner Gold aus Ahrensfelde bei Berlin betreuen wir Händler deutschlandweit bei der Einrichtung. Von der Paketauswahl bis zum ersten produktiven Tag im Cloud-Betrieb.

Warum Händler auf den JTL Wawi Cloud Server wechseln

Die lokale JTL Wawi-Installation funktioniert. Solange alle im gleichen Büro sitzen und der Server im Keller läuft. Sobald das Team wächst, mehrere Standorte dazukommen oder Mitarbeiter regelmäßig von zu Hause arbeiten, entstehen strukturelle Probleme. Workarounds lösen die nicht.

Das häufigste Muster: Ein Händler mit fünf bis zehn Mitarbeitern betreibt JTL Wawi auf einem lokalen Server. Drei Mitarbeiter sind im Büro, einer im Außendienst, einer im Homeoffice. Der Außendienst-Mitarbeiter arbeitet mit VPN und beschreibt die Performance als „kaum zumutbar“. Das Homeoffice läuft über Remote-Desktop auf einem Desktop-PC. Dieser bleibt im Büro stehen und darf nicht ausgeschaltet werden. Wenn er abstürzt, hat der Mitarbeiter keinen Zugriff.

Dazu kommen die Punkte, die wir in Gesprächen immer wieder hören:

Kein IT-Personal für den Server-Betrieb. Ein lokaler Server braucht Updates, Backups, Monitoring. In kleinen und mittelgroßen Handelsunternehmen gibt es dafür meist keine eigene IT-Stelle. Das macht der Inhaber, der Buchhalter oder irgendjemand, der „sich ein bisschen auskennt“. Das funktioniert bis zu dem Moment, in dem es nicht mehr funktioniert.

Backup-Konzept ist unklar oder fehlt komplett. Wir fragen in Erstgesprächen regelmäßig, wann das letzte Backup gemacht wurde und wie lange eine Wiederherstellung dauern würde. Die ehrliche Antwort ist oft: „Keine Ahnung.“ Auf dem JTL Cloud Server sichert ecomDATA — JTLs offizieller Hosting-Partner — die Daten alle 10 Minuten automatisch. Kein Aufwand, keine Vergesslichkeit.

Hardware-Investitionen binden Kapital. Ein Server, der fünf Jahre hält, kostet beim Kauf zwischen 3.000 und 8.000 Euro. Dazu kommen Wartung, Strom, Ausfallrisiko. Die Cloud-Server-Pakete ersetzen diese Investition durch eine monatliche Betriebsausgabe, die skalierbar ist.

Marktplatz-Konnektoren bleiben aktiv. Das ist ein Punkt, den viele bei der Cloud-Frage übersehen. Wer JTL-eazyAuction oder den JTL-Connector nutzt, braucht einen Rechner, auf dem diese Dienste dauerhaft laufen. Auf dem Cloud Server laufen Konnektoren rund um die Uhr. Unabhängig davon, ob jemand eingeloggt ist oder nicht.

Compliance-Anforderungen steigen. DSGVO, ISO-27001, DPA-Verträge: Wer zunehmend mit Geschäftspartnern arbeitet, die Datenschutz-Nachweise verlangen, ist mit einem eigenen Keller-Server auf unsicherem Terrain. Der JTL Cloud Server läuft in deutschen Rechenzentren, ISO-27001-zertifiziert, mit dokumentiertem Datenschutzniveau und Auftragsverarbeitungsvertrag auf Anfrage.

Einrichtung und Konfiguration: was beim ersten Start passiert

Der JTL Wawi Cloud Server läuft auf der Infrastruktur von ecomDATA, dem offiziellen JTL-Hosting-Partner. Konkret heißt das: JTL Wawi läuft auf einem Windows Server im ecomDATA-Rechenzentrum. Du verbindest dich von außen, Software und Datenbank bleiben zentral.

Nach der Einrichtung stehen vier Zugangswege bereit. Der CloudApp Launcher ist eine native Anwendung für Windows und Mac und streamt JTL Wawi so, als würde sie lokal laufen. Der Browser-Zugang öffnet JTL Wawi direkt unter cloud.jtl-software.de, ohne Installation, auf Windows, Mac, iPad oder Android. RDP-Clients geben direkten Serverzugang für Nutzer, die mit Remote-Desktop vertraut sind. Wer eine SQL-Verbindung vom lokalen Client braucht, etwa für eigene Abfragen oder Anbindungen, ist ebenfalls abgedeckt.

Was wir bei der Einrichtung übernehmen: Wir richten das Betriebssystem und JTL Wawi auf dem Cloud Server in der aktuellen Version ein, legen Nutzerkonten an und übertragen die bestehenden Berechtigungsstrukturen. Alle vier Zugangswege konfigurieren und testen wir für jeden Nutzer einzeln. Konnektoren wie JTL-eazyAuction oder JTL-Connector ziehen wir auf den Server um und prüfen jede Verbindung vor dem Go-Live.

Ein Punkt, der regelmäßig Fragen aufwirft: JTL Wawi-Updates führst du auf dem Cloud Server selbst durch, per RDP-Verbindung auf den Server. Das unterscheidet sich von der lokalen Installation nicht wesentlich. Windows-Updates laufen automatisch im Hintergrund, weil ecomDATA das so vorkonfiguriert. Für den laufenden Betrieb braucht jeder Nutzer mindestens DSL 6000. Das ist die Mindestanforderung für flüssiges Arbeiten laut JTL-Dokumentation.

Drucker und Peripherie sprechen wir in der Einrichtungsphase explizit an. Im Cloud-Umfeld ist die Drucker-Anbindung anders als lokal. Wir klären in der Analyse-Phase, welche Geräte ihr nutzt und wie sie sich am sinnvollsten einbinden lassen, bevor wir mit der Einrichtung starten.

Wann lohnt sich der JTL Wawi Cloud Server wirklich

Diese Frage stellen wir uns bei jedem Erstgespräch. Nicht jeder Händler profitiert sofort gleich stark vom Cloud Server. Es gibt Konstellationen, in denen der Wechsel klar sinnvoll ist, und Konstellationen, in denen die lokale Installation vorerst die bessere Wahl bleibt.

Der Cloud Server lohnt sich eindeutig, wenn mehrere dieser Punkte zutreffen:

Das Team arbeitet an mehr als einem Standort oder regelmäßig im Homeoffice. Eine lokale Wawi-Installation mit VPN oder Remote-Desktop auf fremde PCs ist das häufigste Zeichen, dass die Infrastruktur nicht mehr mit dem Betrieb Schritt hält. Der Cloud Server löst das strukturell, ohne Workarounds.

Konnektoren müssen dauerhaft laufen. JTL-eazyAuction, JTL-Connector, Drittsystem-Schnittstellen, all das läuft auf dem Cloud Server rund um die Uhr. Wer heute darauf angewiesen ist, dass bestimmte Rechner nie ausgeschaltet werden, weiß wie störanfällig das auf Dauer ist.

Keine eigene IT-Stelle im Unternehmen. Backup-Kontrolle, Server-Updates, Monitoring, das sind Aufgaben, die regelmäßig erledigt werden müssen. Auf dem Cloud Server übernimmt ecomDATA den Betrieb. Du meldest dich an, arbeitest, und der Serverbetrieb läuft im Hintergrund.

Ihr plant zu wachsen. Der Wechsel auf den Cloud Server kostet einmal Aufwand. Wer heute umzieht und in zwei Jahren fünf Nutzer dazunimmt, macht das mit einem Paket-Upgrade in Minuten. Bei der lokalen Installation bedeutet Wachstum: neue Hardware, neue Konfiguration, neuer Aufwand.

Weniger klar ist der Fall, wenn der Betrieb komplett am Standort läuft, alle Nutzer täglich im gleichen Büro sitzen und die lokale Hardware noch in gutem Zustand ist. Dann ist der Wechsel kurzfristig keine Priorität. Das sagen wir in Erstgesprächen offen. Kein Wechsel um des Wechsels willen.

Was der Wechsel auf den Cloud Server bedeutet und was bleibt wie es ist

Der Wechsel von der lokalen Installation auf den JTL Cloud Server ist kein Systemwechsel. JTL Wawi bleibt JTL Wawi. Was sich ändert, ist der Ort, an dem die Software läuft. Wir übernehmen die Migration der Daten und sorgen dafür, dass Konnektoren und Workflows nach dem Wechsel genauso funktionieren wie vorher.

Wird übernommen

  • Komplette JTL Wawi-Datenbank inkl. Artikelstamm, Kunden, Bestellhistorie und Lagerbestände
  • Bestehende Konnektoren (JTL-eazyAuction, JTL-Connector, Drittanbieter-Schnittstellen)
  • Bestehende Nutzerkonten und Berechtigungsstrukturen
  • Mandanten-Konfiguration und Stammdaten-Einstellungen
  • Druckvorlagen und Dokumentenvorlagen (Lieferscheine, Rechnungen)
  • Versandprofil-Konfigurationen und Zahlungsart-Zuordnungen

Bleibt in Lexware verfügbar

  • Lokale Server-Hardware (wird durch Cloud-Infrastruktur ersetzt, kein Einzel-Backup mehr nötig)
  • VPN-Verbindungen für Heimarbeitsplätze (werden durch direkten Cloud-Zugang ersetzt)
  • Manuelle Backup-Skripte auf dem alten Server (werden durch automatisierte Cloud-Backups ersetzt)
  • Lokale SQL-Server-Lizenzen (sind im Cloud-Paket enthalten)

JTL Wawi Cloud Server vs. lokale Installation: der direkte Vergleich

Funktion Lokale Installation JTL Cloud Server
Zugriff von unterwegs Nur per VPN oder Remote-Desktop auf eigenem Büro-PC, fehleranfällig und langsam Direkt per CloudApp, Browser (cloud.jtl-software.de), RDP oder SQL von jedem Gerät
Backup-Konzept Manuell oder selbst konfiguriert, oft nicht geprüft, Wiederherstellung unklar Automatisch: ecomDATA sichert Server und Datenbank alle 10 Minuten
Konnektoren im Dauerbetrieb Nur aktiv wenn der lokale Rechner läuft. Ausfall = Konnektor-Pause Laufen 24/7 auf dem Cloud Server, unabhängig von lokalen Geräten
Hardware-Investition Einmalig 3.000–8.000 Euro für Server-Hardware, plus Wartung und Strom Monatliche Betriebsausgabe, skalierbar, keine einmalige Hardware-Investition
DSGVO / Datenschutz Abhängig von der eigenen IT-Infrastruktur und -dokumentation ISO-27001-zertifizierte deutsche Rechenzentren, DPA auf Anfrage verfügbar
Skalierbarkeit Neue Hardware bei Wachstum. Planung, Kauf, Setup dauern Wochen Paket-Upgrade in Minuten möglich, Ressourcen wachsen mit dem Bedarf
IT-Aufwand Server-Updates, Monitoring, Backup-Kontrolle, intern oder durch externen IT-Dienstleister Windows-Updates automatisch durch ecomDATA. Wawi-Updates führst du selbst per RDP durch
Mehrbenutzer-Setup Technisch möglich, aber jeder Nutzer braucht Netzwerk-Sichtbarkeit auf den Server Mehrbenutzer nativ. Jeder Nutzer verbindet sich direkt, keine Netzwerk-Abhängigkeit

Wie wir den Cloud Server für dich einrichten, in 5 Schritten

Die Einrichtung des JTL Wawi Cloud Servers dauert je nach Setup zwischen einer und drei Wochen. Public-Pakete sind schneller bereit, Dedicated-Server brauchen mehr Vorlaufzeit. Wir koordinieren den Ablauf so, dass der Betrieb während der Migration nicht unterbrochen wird.

1. Bedarfsanalyse und Paketauswahl (Tag 1–3)

Wir schauen uns dein aktuelles Setup an: Nutzeranzahl, Artikelanzahl, aktive Konnektoren, Performance-Anforderungen und Budget. Auf dieser Basis besprechen wir gemeinsam das passende Cloud-Paket: Public oder Dedicated, welche Größenstufe, welcher Nutzer-Ausbau. Wir prüfen auch Peripherie und Drucker — im Cloud-Umfeld ist die Einbindung anders als lokal, und das klären wir vorher. Kein Paket ohne vorherige Analyse.

2. Cloud Server bereitstellen und vorkonfigurieren (Woche 1)

JTL stellt das gebuchte Paket über ecomDATA bereit. Wir übernehmen die initiale Konfiguration: Betriebssystem-Basis, SQL Server, JTL Wawi-Installation in der aktuellen Version, Nutzerkonten anlegen, Berechtigungsstruktur übertragen. Du musst nichts installieren oder konfigurieren. Das ist unsere Aufgabe.

3. Datenmigration und Konnektor-Transfer (Woche 1–2)

Wir exportieren deine bestehende JTL Wawi-Datenbank vom lokalen Server und spielen sie auf dem Cloud Server ein. Danach prüfen wir alle aktiven Konnektoren und ziehen sie auf den neuen Server um: JTL-eazyAuction, JTL-Connector, Drittanbieter-Schnittstellen. Jede Verbindung wird einzeln getestet, bevor wir den Cloud Server als produktive Umgebung freigeben.

4. Zugänge einrichten und testen (Woche 2)

Wir richten alle vier Zugriffswege für alle Nutzer ein: CloudApp Launcher für Windows und Mac, Browser-Zugang unter cloud.jtl-software.de, RDP für fortgeschrittene Nutzer und SQL-Verbindung für technische Anwender. Jeder Nutzer testet seinen Zugang vor dem Go-Live. Verbindungsprobleme, Performance-Fragen oder Berechtigungs-Lücken klären wir in dieser Phase.

5. Go-Live und Schulung (Woche 2–3)

Der lokale Server wird auf Read-Only gesetzt, der Cloud Server übernimmt den Produktionsbetrieb. Wir schulen dein Team in den Cloud-spezifischen Abläufen: wie man sich verbindet, was bei Verbindungsproblemen zu tun ist, wie der Browser-Zugang auf Mobilgeräten funktioniert. In den ersten zwei Wochen nach Go-Live sind wir nah am Projekt für Fragen und kleinere Anpassungen.

Cloud-Pakete und Einrichtungsaufwand

JTL bietet über seinen Partner ecomDATA zwei Hosting-Modelle an: Public Cloud und Dedicated. Die Pakete unterscheiden sich in Ressourcen, Bereitstellungszeit und Vertragslaufzeit. Wir helfen dir bei der Paketauswahl und übernehmen die komplette Einrichtung. Unabhängig davon, welches Paket du buchst.

Public Cloud

Shared-Ressourcen, schneller Start

  • 2–6 CPU-Kerne, 8–32 GB RAM (je nach Paket)
  • Bereitstellung in ca. 30 Minuten
  • Bis zu 10 Nutzer je nach Paketstufe
  • Automatische Backups alle 10 Minuten durch ecomDATA
  • Vlarom-Einrichtung auf Anfrage

Dedicated ServerTypisch

Dedizierte Ressourcen, maximale Performance

  • 12–32 CPU-Kerne, 64–256 GB RAM (je nach Paket)
  • Bereitstellung ca. 7 Werktage
  • Ab 15 Nutzern, skaliert bis 30 und mehr
  • Vollständige Ressourcen-Isolation
  • Vlarom-Einrichtung und laufende Betreuung

Migration + Betreuung

Projektbezogen, nach Aufwand

  • Datenmigration vom lokalen Server
  • Konnektor-Transfer und -Test
  • Nutzer-Schulung (alle Zugriffswege)
  • 2 Wochen Hyper-Care nach Go-Live
  • Optional: laufende Betreuung

Häufige Fragen zum JTL Wawi Cloud Server

Die Cloud-Pakete rechnet JTL über den Hosting-Partner ecomDATA direkt ab. Die Preise variieren je nach Ressourcen-Ausstattung: Public-Cloud-Pakete für kleinere Teams starten bei ungefähr 80 bis 120 Euro pro Monat. Für mittlere Setups mit mehr Nutzern und erweiterten Ressourcen liegen die Pakete typischerweise zwischen 150 und 250 Euro pro Monat. Dedicated Server mit dedizierter Hardware kosten mehr und richten sich nach dem konkreten Leistungsumfang. Dazu kommt die Einrichtungsleistung (einmalig, Projektaufwand) — die rechnen wir getrennt als JTL Service Partner Gold ab. Verbindliche Preise bekommst du im kostenlosen Erstgespräch auf Basis deines konkreten Setups: Nutzeranzahl, Konnektor-Last, Datenvolumen.
Der offizielle JTL Wawi Cloud Server wird exklusiv durch ecomDATA in deutschen ISO/IEC 27001-Rechenzentren betrieben. Wenn du JTL-Support und garantierte Kompatibilität brauchst, ist das der direkte Weg. Alternativen existieren, haben aber Einschränkungen: Eigenes Windows-Server-VPS (z.B. bei Hetzner oder Strato) ist günstiger, du trägst aber die volle Verantwortung für Updates, Backups, Security und Monitoring — und JTL leistet keinen direkten Support auf fremder Infrastruktur. Dritt-Hoster mit JTL-Fokus gibt es einige im Markt, hier lohnt der Vergleich von SLA (Ausfall-Garantie), Backup-Intervall, Support-Qualität und DSGVO-Konformität. Welche Option für dein konkretes Szenario passt, klären wir im Erstgespräch.
Der JTL Wawi Cloud Server ist JTLs offizielles Hosting-Angebot, betrieben durch den JTL-Partner ecomDATA. JTL Wawi läuft nicht mehr auf deinem eigenen Server, sondern auf Servern in deutschen Rechenzentren. Software, Datenbank und Konnektoren laufen zentral. Du verbindest dich per CloudApp, Browser, RDP oder SQL-Verbindung von jedem Gerät. Die Software selbst ist identisch mit der lokalen Version. Der Unterschied liegt ausschließlich im Ort des Betriebs.
Es gibt vier Wege. Der CloudApp Launcher ist eine native Anwendung für Windows und Mac, die JTL Wawi streamt als würde sie lokal laufen. Der Browser-Zugang öffnet JTL Wawi direkt unter cloud.jtl-software.de, ohne Installation, auf Windows, Mac, iPad oder Android. Das Remote Desktop Protocol (RDP) gibt direkten Zugriff auf den Cloud Server als vollständige Windows-Sitzung. Und für technische Anwender steht eine SQL-Verbindung vom lokalen Client bereit. Welcher Weg für welchen Nutzer in deinem Team sinnvoll ist, klären wir in der Einrichtungsphase.
Konnektoren laufen auf dem Cloud Server dauerhaft. Das ist einer der zentralen Vorteile gegenüber der lokalen Installation. Bei einer lokalen Installation laufen Konnektoren nur, wenn der entsprechende Rechner eingeschaltet und verbunden ist. Auf dem Cloud Server laufen alle Dienste 24/7, unabhängig davon ob jemand eingeloggt ist. Wir migrieren beim Wechsel alle aktiven Konnektoren auf den neuen Server und testen jede Verbindung einzeln vor dem Go-Live.
ecomDATA, der JTL-Hosting-Partner, sichert Server und Datenbank automatisch alle 10 Minuten. Das ist keine Einstellung, die du selbst einrichten musst — es läuft standardmäßig. Backup-Wiederherstellung beantragst du direkt im ecomDATA-Kundencenter. Auf der lokalen Installation musst du ein Backup-Konzept selbst konfigurieren und regelmäßig prüfen. Das fällt mit dem Cloud Server weg. Mehr zur Backup-Konfiguration findest du in der JTL Cloud-Dokumentation.
Ja. Der Cloud Server läuft in deutschen Rechenzentren, die nach DIN ISO/IEC 27001 zertifiziert sind. Für den Auftragsverarbeitungsvertrag (DPA) stehen entsprechende Dokumente bereit. Als JTL Service Partner Gold beraten wir dich im Erstgespräch zu den datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen für dein konkretes Setup.
Der wesentliche Unterschied liegt in der Ressourcen-Isolation. Public Cloud bedeutet: Du teilst Server-Ressourcen mit anderen JTL-Kunden. Das ist die günstigere Option und für kleinere Teams bis zehn Nutzer in der Praxis ausreichend. Dedicated Server bedeutet: dedizierte Hardware, die nur dein Unternehmen nutzt. Das ist relevant ab größeren Nutzerzahlen (15 und mehr), bei sehr hohem Transaktionsvolumen oder bei Performance-Anforderungen, die auf geteilten Ressourcen nicht zuverlässig laufen. Public Cloud ist innerhalb von ca. 30 Minuten bereit, Dedicated Server in ca. 7 Werktagen.
Laut JTL-Dokumentation ist DSL 6000 die Mindestanforderung für flüssiges Arbeiten. Das gilt pro Nutzer-Standort. Wer von zu Hause arbeitet, braucht mindestens diese Bandbreite. Bei Teams mit vielen gleichzeitigen Nutzern oder intensiver Bildverarbeitung ist mehr Bandbreite sinnvoll. Im Erstgespräch schauen wir uns deine konkrete Situation an.
Der Einrichtungsaufwand hängt von deinem Setup ab: Nutzeranzahl, aktive Konnektoren, ob eine Datenmigration vom lokalen Server nötig ist und welches Paket du buchst. Nach einem kostenlosen Erstgespräch schätzen wir den Aufwand schriftlich. Kein Pauschalpreis, keine Überraschungen. Die Cloud-Paket-Kosten rechnet JTL über ecomDATA direkt ab, die Einrichtungsleistung läuft davon getrennt als Projektauftrag bei uns.
Ja. Die Migration läuft parallel zum laufenden Betrieb. Deine lokale Wawi bleibt produktiv bis der Cloud Server vollständig eingerichtet, getestet und freigegeben ist. Den Umschaltzeitpunkt legen wir gemeinsam fest. Typischerweise an einem Wochenende oder in einem Zeitfenster mit wenig Betrieb. Es gibt eine kurze Überschneidungsphase, in der der lokale Server auf Read-Only gesetzt wird, bevor der Cloud Server die Produktion übernimmt.
JTL Wawi-Updates führst du auf dem Cloud Server selbst durch, per RDP-Verbindung auf den Server, genauso wie du es von der lokalen Installation kennst. Windows-Updates laufen automatisch im Hintergrund, weil ecomDATA das bei der Einrichtung so vorkonfiguriert. Auf dem Server bekommst du eine Erinnerung an ausstehende Neustarts. Beim Go-Live zeigen wir dir genau, wie der Update-Prozess im Cloud-Umfeld abläuft.

Was kostet ein JTL Wawi Cloud Server? Orientierungswerte

Es gibt keinen Einheitstarif für den JTL Wawi Cloud Server. Die Kosten hängen von Teamgröße, Ressourcen und Betriebsmodell ab. Eine Public-Cloud-Umgebung für ein kleines Team mit zwei bis drei Nutzern liegt erfahrungsgemäß bei 80 bis 120 Euro im Monat. Mittlere Pakete für fünf bis zehn Nutzer, mit mehr RAM und stärkerer CPU, kosten typischerweise zwischen 150 und 250 Euro im Monat. Dedicated-Server-Pakete, bei denen du dedizierte Hardware bekommst statt geteilter Ressourcen, starten oberhalb dieses Bereichs.

Was den Preis nach oben treibt: Arbeitsspeicher ist der wichtigste Faktor. JTL Wawi verwaltet Artikel, Bestellungen, Lagerbestände und läuft gleichzeitig mit Konnektoren wie JTL-eazyAuction oder JTL-Connector. Je mehr davon parallel aktiv ist, desto mehr RAM wird gebraucht. Wer mit 16 GB startet und sechs Monate später drei Konnektoren aktiv hat, braucht vielleicht schon 32 GB. CPU-Kerne sind weniger kritisch, aber bei großen Artikelstämmen ab 50.000 Artikeln spürbar. Der Serverstandort — immer Deutschland bei ecomDATA — ist im Preis enthalten. SLA-Klassen können je nach Paket variieren.

Wir sind kein Hosting-Anbieter. Wir buchen kein Paket für dich und rechnen keine Serverkosten ab. Aber wir helfen dir, auf Basis deines konkreten Setups das passende Paket zu bestimmen. Nutzeranzahl, aktive Konnektoren, Artikelanzahl, Transaktionsvolumen — das sind die vier Parameter, die wir mit dir durchgehen. Die verbindlichen Paketpreise erfragst du danach direkt bei JTL oder ecomDATA.

Welche Hosting-Anbieter gibt es für JTL Wawi Cloud?

Für die meisten JTL-Nutzer ist ecomDATA die erste Adresse. Das ist der offizielle JTL-Hosting-Partner, betreibt die Server in deutschen ISO-27001-zertifizierten Rechenzentren und ist direkt in das JTL-Ökosystem integriert. Wenn du den offiziellen Cloud-Server über JTL buchst, landest du bei ecomDATA. Support, DPA und Backup-Konzept laufen über diesen Anbieter.

Daneben gibt es mehrere Anbieter, die sich auf JTL-Wawi-Hosting spezialisiert haben. Wawihost und metaliance sind zwei davon, die in der JTL-Community regelmäßig genannt werden. Sie bieten zum Teil flexiblere Paketgrößen oder andere Abrechnungsmodelle. Worauf du beim Vergleich achten solltest: Backup-Intervall (ecomDATA sichert alle 10 Minuten — das ist ein Benchmark), Serverstandort (immer Deutschland prüfen, DSGVO), SLA-Stufe und ob Support auf Windows-Ebene inklusive ist oder extra kostet.

Eine weitere Option, die wir regelmäßig in Gesprächen hören: eigenes VPS bei einem allgemeinen Hoster wie Hetzner oder Strato. Das ist günstiger, aber du übernimmst dabei die volle Verantwortung: Updates, Backups, Security, Monitoring, JTL-Installation und Konfiguration. JTL leistet auf fremder Infrastruktur keinen direkten Support. Das funktioniert, wenn intern IT-Kompetenz vorhanden ist. Für die meisten mittelgroßen Händler ist das nicht der Fall.

Die Serveranforderungen für JTL Wawi sind in der JTL-Systemvoraussetzungen-Dokumentation beschrieben. Wir richten JTL auf dem Server ein, unabhängig davon, ob du ecomDATA, einen spezialisierten JTL-Hoster oder ein eigenes VPS buchst.

JTL Wawi Cloud Server einrichten lassen: wir übernehmen das

Als Vlarom JTL Service Partner Gold richten wir den Cloud Server von der Paketauswahl bis zum ersten produktiven Tag ein. Ruf uns an unter +49 30 91473862, schreibe an info@vlarom.de oder nutze unser Kontaktformular.