Unterstützte Quellsysteme
Migrationen aus allen gängigen deutschen E-Commerce-Systemen — aus erster Hand.
Unser bewährter Migrationsprozess
1. Analyse
Wir prüfen euer Quellsystem und die Datenbasis.
2. Planung & Mapping
Wir definieren das Datenmapping und den Migrationsplan.
3. Datenmigration
Sichere Übernahme aller relevanten Daten nach JTL-Wawi.
4. Tests & Abgleich
Datenprüfung, Tests und Abgleich auf Plausibilität.
5. Go-Live
Produktivstart mit Begleitung & Support bis alles stabil läuft.
- ✓Eine JTL Migration läuft in 5 Phasen ab: Analyse, Planung & Mapping, Datenmigration, Tests & Abgleich und Go-Live. Der Zeitrahmen liegt typisch bei 6 bis 12 Wochen — je nach Komplexität des Quellsystems und der Anzahl aktiver Verkaufskanäle.
- ✓Wir unterstützen Migrationen aus 8 Quellsystemen: Lexware, plentymarkets, Afterbuy, Sage, Shopware, WooCommerce, modified eCommerce und Xentral/weclapp. Jedes System hat eigene Exportformate, Besonderheiten beim Artikelstamm und unterschiedliche Anforderungen an das Debitorenmapping.
- ✓Der Projektumfang bestimmt den Aufwand: Einfache Migrationen starten ab 2.000 Euro, Standard-Projekte liegen zwischen 3.000 und 7.000 Euro, komplexe Setups mit JTL WMS und API-Konnektoren ab 7.000 Euro. Das Erstgespräch ist kostenlos und endet mit einer schriftlichen Aufwandsschätzung.
Mehr als 120 Migrationen haben wir abgeschlossen — von Lexware-Nutzern, die auf zwei Marktplätzen aktiv werden wollen, bis zu plentymarkets-Händlern mit 50.000 Artikeln und vier aktiven Verkaufskanälen. Das Muster ist immer dasselbe: Der Wechsel kommt ein bis zwei Jahre später als er sollte. Das alte System hält das Wachstum auf. Bestellungen werden manuell nachgepflegt, Bestände stimmen nicht kanalübergreifend, die DATEV-Übergabe ist ein monatlicher Kraftakt.
JTL Wawi ist kein universelles System für jeden Händler. Aber für Händler, die auf mehreren Kanälen verkaufen, ein Lager betreiben oder auf DATEV-Übergabe angewiesen sind, ist es das Werkzeug, das die tägliche Arbeit im Vergleich zu Buchhaltungslösungen mit aufgesetztem E-Commerce drastisch vereinfacht. Wir sehen in unseren Projekten regelmäßig, dass Händler nach der Migration 30 bis 60 Prozent weniger Zeit für die tägliche Auftragsabwicklung brauchen — nicht weil JTL schneller klickt, sondern weil Prozesse eben zum ersten Mal wirklich automatisiert laufen.
Was wir von anderen Dienstleistern unterscheidet: Wir kennen das Quellsystem, nicht nur JTL. Als JTL Service Partner Gold aus Ahrensfelde bei Berlin haben wir Exportdateien aus Lexware, plentymarkets-API-Dumps, Afterbuy-CSVs und Shopware-SQL-Exports in die Hände bekommen und wissen, wo die Lücken liegen.
Aus welchem System wechselst du zu JTL?
Jedes Quellsystem bringt andere Stärken beim Export und andere Lücken im Datenstamm. Die Migrationslogik ist deshalb nicht universell: Sie hängt davon ab, woher die Daten kommen. Wir haben Migrationen aus allen 8 Systemen durchgeführt und kennen die typischen Probleme, bevor sie auftauchen.
Lexware → JTL
Der klassische Wechsel im deutschen Mittelstand. Lexware ist eine ausgereifte Buchhaltungslösung, aber kein E-Commerce-System. Sobald Amazon, eBay oder ein Onlineshop ins Spiel kommen, wird der Aufwand für manuelle Synchronisation schnell untragbar. Der Wechsel lohnt sich ab etwa 200 Bestellungen pro Monat oder sobald zwei oder mehr Kanäle parallel bedient werden müssen. Die JTL-Ameise importiert Artikelstammdaten, Kundenstamm und Lieferantendaten direkt aus dem Lexware-Export. Der Parallelbetrieb der Buchhaltung während der Übergangszeit ist Pflicht; die DATEV-Übergabe auf JTL-Seite konfigurieren wir gleichzeitig mit der Migration.
plentymarkets → JTL
Händler wechseln aus plentymarkets meist aus einem von zwei Gründen: Die auftragsbasierten Kosten steigen mit wachsendem Bestellvolumen, oder die Komplexität der Plattform übersteigt den Nutzen. plentymarkets hat eine vollständige REST-API, was die Datenmigration technisch sauber macht: Artikel, Kunden, Bestellungen und Lagerbestände lassen sich strukturiert exportieren. Die Herausforderung liegt im Attribut-Mapping: plentymarkets bildet Varianten anders ab als JTL. Wer auf mehrere Lager, komplexe Versandprofile oder JTL WMS umsteigen will, profitiert vom Wechsel besonders stark.
Afterbuy → JTL
Afterbuy wurde primär für eBay-Händler gebaut. Wer auf Amazon, Kaufland und weiteren Marktplätzen verkauft und gleichzeitig ein eigenes Lager betreibt, kommt mit der Funktionstiefe an Grenzen. Dazu kommen Preisänderungen: Afterbuy hat sein Preismodell ab Juli 2026 grundlegend überarbeitet. Das erhöht für viele Bestandskunden die monatliche Belastung spürbar. Der Artikelstamm aus Afterbuy ist oft gut gepflegt: der Export läuft per CSV, der Import in JTL-Ameise ist strukturiert möglich. Marktplatz-Konfigurationen müssen in JTL-eazyAuction neu aufgebaut werden.
Sage → JTL
Sage ist ein ERP-System mit Stärken in der Buchhaltung und Lohnbuchhaltung, aber ohne native E-Commerce-Anbindung. Händler wechseln, wenn das E-Commerce-Geschäft das Kerngeschäft übernimmt und Sage die Marktplatz- oder Shop-Anbindung nicht mehr hergibt. Der Datenstamm in Sage ist oft komplex strukturiert; Debitorenmapping und Kostenstellen müssen sorgfältig auf JTL-Konventionen übertragen werden. Die Buchhaltungs-Übergabe an den Steuerberater läuft nach der Migration über JTL2DATEV.
Shopware → JTL
Shopware-Händler wechseln zu JTL, wenn sie Lagerverwaltung, Einkauf und DATEV aus einem System brauchen und Shopware bisher nur als Shopsystem ohne eigene Warenwirtschaft betrieben haben. In vielen Projekten bleibt Shopware als Shopsystem erhalten und wird über den JTL-Connector an JTL-Wawi angebunden. Shopware bleibt als Frontend, JTL übernimmt die Warenwirtschaft dahinter. Wenn Shopware 5 genutzt wird: das End-of-Life ist seit Juli 2024 offiziell, Support endet vollständig. Migration zu JTL-Shop oder Shopware 6 plus Connector sind die typischen Wege.
WooCommerce → JTL
WooCommerce-Händler haben meist ein gut laufendes WordPress-Frontend und suchen ein ERP, das die Logistik übernimmt, ohne den Shop zu ersetzen. Der JTL-Connector für WooCommerce verbindet JTL-Wawi mit dem bestehenden WooCommerce-Shop: Artikel, Preise und Bestände werden synchronisiert, Bestellungen aus WooCommerce landen automatisch in JTL. Der Shop bleibt erhalten, die Warenwirtschaft läuft in JTL. Bei größeren WooCommerce-Shops ab ca. 5.000 Artikel sollte die Connector-Konfiguration sorgfältig geplant werden, damit Varianten und Merkmale sauber übernommen werden.
modified eCommerce → JTL
modified eCommerce (früher modified-shop) ist eine ältere Open-Source-Plattform mit breiter Nutzerbasis im deutschsprachigen E-Commerce. Viele Shops laufen noch auf PHP 7.x, was bei Hostinganbietern zunehmend zum Problem wird. Wer zu JTL wechselt, migriert meist sowohl die Warenwirtschaft als auch den Shop. Der Datenstamm aus modified eCommerce liegt in MySQL-Tabellen vor. Export und Mapping über CSV ist möglich, braucht aber mehr Handarbeit als bei modernen APIs. Bilder und Langbeschreibungen müssen separat übertragen werden.
Xentral / weclapp → JTL
Xentral und weclapp sind cloudbasierte ERP-Systeme, die im deutschen SMB-Markt stark gewachsen sind. Händler wechseln von dort zu JTL, wenn die E-Commerce-Tiefe fehlt, zum Beispiel für JTL-WMS, JTL-eazyAuction oder individuelle API-Konnektoren auf spezifischen Marktplätzen. Beide Systeme bieten REST-APIs für den Datenexport, was die Migrationsvorbereitung technisch sauber macht. Die Artikelstruktur in weclapp und Xentral ist gut dokumentiert und lässt sich strukturiert auf JTL-Felder mappen.
Was kostet eine JTL Migration?
Pauschalpreise geben wir nicht. Der Aufwand hängt zu stark von Artikelanzahl, Variantenstruktur, Quellsystem und Anzahl der Verkaufskanäle ab. Was wir nach dem kostenlosen Erstgespräch immer liefern: eine schriftliche Aufwandsschätzung, aufgeschlüsselt nach den einzelnen Arbeitspaketen. Die folgenden Preisrahmen zeigen typische Projektgrößen aus unserer Praxis.
Zu den Dienstleisterkosten kommen JTL-Lizenzkosten: JTL Wawi Start kostenlos, Advanced ab 99 Euro/Monat im Jahresabo, Pro ab 329 Euro/Monat im Jahresabo. Aktuelle Preise auf jtl-software.de/preise. Wer von einem auftragsbasierten System wie plentymarkets oder Afterbuy wechselt, spart oft ab dem ersten Monat auf der Lizenzseite.
Aus der Praxis: Wie ein Shopbetreiber nach dem JTL-Aufbau von 1 auf 2.968 indexierte Seiten kam
Ein Händler, der seinen JTL-Shop neu aufgebaut hatte, stellte nach einigen Wochen fest: Google indexiert nur eine einzige Seite des gesamten Shops. 2.967 Produkt- und Kategorieseiten lagen im Google-Index nicht vor — unsichtbar für jeden Suchenden.
Die Ursache war eine fehlerhafte Sitemap-Konfiguration, die Google daran gehindert hatte, den Produktkatalog zu crawlen. Ein typisches Problem nach dem Aufbau eines neuen JTL-Shops: Die Sitemap wird generiert, aber nicht korrekt in der Google Search Console hinterlegt oder enthält Fehler in der URL-Struktur.
Wir analysierten die GSC-Daten, identifizierten die Sitemap-Fehler und korrigierten die Konfiguration. Das Ergebnis: Innerhalb weniger Wochen wurden 2.968 Seiten von Google indexiert. Der organische Traffic startete.
Die Lehre aus diesem Projekt: Eine technisch saubere JTL-Einrichtung oder Migration ist erst dann vollständig, wenn auch die Suchmaschinen-Sichtbarkeit überprüft und aktiviert wurde. Wir liefern deshalb nach jedem Aufbau- oder Migrationsprojekt einen technischen SEO-Check als Abschlussschritt.
Weitere Showcases mit messbaren Ergebnissen, unter anderem die Bereinigung von 72.489 Duplikat-URLs bei einem Optik-Händler, findest du auf unserer Referenzenseite.
Die 4 häufigsten Fehler bei JTL Migrationen — und wie ihr sie vermeidet
Nach über 120 Migrationen kennen wir die Stellen, an denen Projekte in Schwierigkeiten geraten. Keiner dieser Fehler ist unvermeidlich — aber alle entstehen, wenn bestimmte Schritte übersprungen oder unterschätzt werden.


