DIE AKTUELLE VERSION
Was JTL-Shop 5 gegenüber älteren Versionen verändert
JTL-Shop 5 ist die aktuelle Generation des JTL-Shopsystems — mit PHP-8-Unterbau und dem neuen NOVA-Template gegenüber Shop 4 grundlegend erneuert. Wer einen neuen JTL-Shop aufsetzen will, startet heute direkt mit Shop 5. Wer noch auf einem älteren System läuft, sollte spätestens jetzt migrieren.
Der größte Unterschied liegt im Template-System. Shop 5 setzt auf das NOVA-Template. Seiteninhalte bearbeitest du über den OnPage Composer direkt im Browser. Templates werden nicht mehr per Code-Editierung angepasst, sondern per Drag-and-Drop konfiguriert.
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Neue Checkout-Logik
Besseres Conversion-Tracking, klarere Kaufabwicklung, sauberere Weiterleitung — von Haus aus konfigurierbar.
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Verbesserte SEO-Struktur
Saubere URLs, bessere Canonical-Behandlung, optimierte Seitenstruktur für Suchmaschinen direkt aus dem System.
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Wawi 2.0 Unterstützung
Vollständige Kompatibilität mit JTL-Wawi 2.0 via dbeS — alle Sync-Funktionen stabil und zukunftssicher.
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Consent-Management ab Werk
Datenschutz-Bausteine wie Consent Manager und Einwilligungs-Logik im Checkout sind direkt integriert.
Migration zu JTL-Shop 5: Was beim Umstieg von einem anderen System passiert
Ein Systemwechsel zu JTL-Shop 5 betrifft zwei Gruppen: Händler, die von einem anderen Shopsystem kommen (Shopware, WooCommerce, Magento, ein proprietäres System), und Händler, die noch auf JTL-Shop 4 laufen. Für Shop 4 gilt ein klarer Fakt: Das System erreichte am 28. November 2022 sein offizielles End-of-Life. JTL begründet das damit, dass laufende Updates der wirksamste Schutz gegen Angriffe sind, und empfiehlt seither den Umstieg auf Shop 5. Wer heute noch auf Shop 4 arbeitet, bekommt keine Sicherheits-Patches mehr. Die Synchronisation mit JTL-Wawi läuft technisch zwar weiter, aber ohne Anspruch auf Bugfixes.
Den offiziellen, technischen Schritt-für-Schritt-Weg von Shop 4 zu Shop 5 dokumentiert JTL nicht mit einer einzelnen, öffentlich zitierbaren Anleitung. Wie umfangreich ein solcher Wechsel wird, hängt stark vom Einzelfall ab. Template, Plugin-Bestand und Datenmenge unterscheiden sich von Projekt zu Projekt, deshalb schätzen wir diesen Umstieg immer individuell nach einem Blick auf den bestehenden Shop ein, statt eine pauschale Zeitangabe zu machen. Was JTL dagegen verbindlich beschreibt, ist die Weiterleitungsfunktion für den URL-Umstieg, und die betrifft jeden Systemwechsel, egal von welchem Ausgangssystem.
Weiterleitungen beim Systemwechsel — warum sie über Ranking und Umsatz entscheiden
Für den URL-Umstieg bringt JTL-Shop 5 ein eigenes Backend-Modul mit, zu finden im Menü SEO unter Weiterleitungen. Du importierst eine CSV-Datei, entweder im Format „Quell-URL, Artikelnummer, Sprache“ (wenn die Artikelnummer im neuen System identisch bleibt) oder als direkte Zuordnung „Quell-URL, Ziel-URL, Parameterbehandlung“. JTL setzt die Weiterleitung dabei technisch als 301 Permanent Redirect um und weist ausdrücklich darauf hin, dass der PageRank der alten Seite dabei mitwandert. Zusätzlich legt JTL-Shop automatisch eine Weiterleitung an, sobald sich in JTL-Wawi die SEO-URL eines Artikels oder einer Kategorie ändert. Das greift auch nach dem Go-Live, nicht nur beim Umstieg selbst. Für Händler mit organischem Bestandstraffic ist das der Unterschied zwischen einem Systemwechsel, der die Sichtbarkeit mitnimmt, und einem, der bei null neu anfängt.
Läuft der Wechsel gleichzeitig mit einem Domain-Wechsel, kommt serverseitig noch ein zweiter Baustein dazu: mod_rewrite beziehungsweise mod_alias in der .htaccess der alten Domain, dazu eine neu eingereichte Sitemap bei Google. Das ist keine JTL-spezifische Funktion, sondern allgemeine SEO-Praxis, die wir bei jedem Domain-Wechsel zusätzlich zur Shop-internen Weiterleitung einplanen.
Aufwand einer Migration — was unsere Projekte in der Praxis zeigen
Der Migrationsaufwand hängt vom Quellsystem, der Artikelanzahl und der Datenqualität ab. In unserer Projektpraxis liegen reine Migrationen typischerweise zwischen 8 und 25 Stunden, dazu kommt die eigentliche Shop-Einrichtung als separater Aufwandsblock. Wer zusätzlich Bestell- und Kundendaten übernehmen will, plant mehr Zeit ein als wer nur den Artikelstamm überträgt, weil Kundenkonto-Passwörter sich grundsätzlich nicht automatisiert übertragen lassen und ein eigener Kommunikations- und Reset-Prozess dazukommt. Ein Beispiel aus einem unserer Projekte: Ein Shopware-Shop mit 4.200 Artikeln brauchte 14 Stunden für die Migration und weitere 12 Stunden für die Einrichtung. Eine vollständige Aufschlüsselung nach Aufwandsfaktoren und Kostenblöcken findest du auf JTL-Shop Kosten 2026. Wir schätzen den tatsächlichen Aufwand nach einem Blick auf deine Export-Daten schriftlich. Eine seriöse Pauschalzahl gibt es vorher nicht.
Eigene API-Konnektoren statt Standardlösung
Für Systeme wie Lexware, Afterbuy, OXID, Sage oder XT-Commerce reicht in den meisten Fällen die JTL-Ameise mit CSV-Import. Für Shopware, WooCommerce und PrestaShop gibt es JTL-Konnektoren. Schwieriger wird es, wenn das Quellsystem individuelle Produkt-Attribute, Variantenkombinationen oder Sonderfelder verwendet, die keiner Standard-Zuordnung folgen. Dann reicht die Standard-Ameise nicht mehr, weil jedes Feld einzeln zugeordnet werden muss und Sonderfälle ein eigenes Mapping-Konzept brauchen. In solchen Fällen entwickeln wir eigene API-Konnektoren, die den Datentransfer direkt zwischen den Systemen abbilden, statt Umwege über CSV-Zwischenformate zu gehen. Das Projekt innocigs.com zeigt das: Dort übernimmt ein maßgeschneiderter API-Konnektor den gesamten Datenaustausch zwischen Quellsystem und JTL. Diese Fähigkeit, eigene Konnektoren zu bauen statt nur Standard-Tools einzusetzen, ist über unsere mehr als 120 abgeschlossenen Migrationen hinweg der Punkt, an dem sich entscheidet, ob ein Projekt am Datenmapping scheitert oder nicht.
Ablauf und Entscheidungen vor der Einrichtung
Ablauf einer Einrichtung — von der Anfrage bis zum Go-Live
Vlarom E-Commerce Agentur baut und betreut JTL-Shop-5-Installationen von der Erstinstallation bis zum laufenden Betrieb. Jede Einrichtung beginnt mit einem Gespräch, weil kein Händler dieselbe Ausgangslage hat. Danach folgen in unserer Praxis typischerweise fünf Phasen: Erstgespräch und Bedarfsermittlung, Servereinrichtung und Shop-Installation, Grundkonfiguration und Template, Wawi-Anbindung mit Artikelimport und Plugins, zuletzt Test, Schulung und Go-Live. Wie lange das insgesamt dauert, hängt stark vom Umfang ab. Eine Standard-Einrichtung mit NOVA-Template und einem Versanddienstleister ist etwas anderes als ein Projekt mit Datenmigration, mehreren Marktplätzen und individuellen Plugins. Wer JTL-Hosting nutzt, überspringt die reine Serverarbeit, die Konfiguration von PHP-Werten, Cron-Jobs und Lizenzaktivierung bleibt trotzdem nötig. Die konkrete Zeitschiene je Phase und die dazugehörigen Stundenrichtwerte stehen auf JTL-Shop Kosten 2026.
Welche Entscheidungen vor der Einrichtung anstehen
Drei Entscheidungen bestimmen den weiteren Projektverlauf. Erstens die Edition: JTL-Shop läuft nicht als Einzellizenz, sondern über deine JTL-Edition. Start ist kostenlos, verliert aber wichtige Funktionen. Unter anderem sind lokale Shop-Connectoren zu WooCommerce, PrestaShop oder eigenentwickelten Anbindungen laut JTL damit nicht mehr nutzbar. Advanced (ab 99 €/Monat im Jahresabo) bringt einen Professional Shop mit unbegrenzter Artikelzahl und ist für die meisten wachsenden Händler der richtige Einstieg. Pro (ab 329 €/Monat im Jahresabo) lohnt sich ab mehreren Shops und höherem Bestellvolumen, Enterprise ist Anfragesache. Die Editionspreise geben wir nach der offiziellen JTL-Preisliste wieder, Stand 31.07.2026, ohne Netto-/Brutto-Zuordnung. Aktuelle Konditionen findest du bei JTL selbst, die Einordnung für dein Projekt in unserer Übersicht zu den JTL-Shop Kosten. Zweitens das Template: NOVA ist der Standard und für die meisten Projekte die richtige Wahl, weil Anpassungen sich über den Child-Template-Mechanismus update-sicher umsetzen lassen, statt die Core-Dateien selbst zu verändern. Für umfangreichere, stärker individualisierte Layouts setzen wir teils zusätzlich auf SALEPIX, eine eigene Ergänzung zum NOVA-Standard. Drittens der Umfang der Plugin- und Marktplatz-Anbindung, der den Aufwand am stärksten nach oben oder unten verschiebt. Jeder zusätzliche Marktplatzkanal über JTL-eazyAuction bedeutet einen eigenen Konfigurations- und Testaufwand.
Nicht jedes Projekt braucht dabei die volle Agentur-Begleitung. Wer nur wenige hundert Artikel führt, keine Marktplatz-Anbindung plant und mit der kostenlosen Start-Edition auskommt, kommt mit dem Standard-NOVA-Template oft auch in Eigenregie zurecht. Eine Agentur-Einrichtung zahlt sich vor allem dann aus, sobald eine Wawi-Anbindung, individuelle Zahlungs- oder Versandlogik, mehrere Marktplätze oder eine Datenmigration ins Spiel kommen. Genau dort entstehen die meisten der Fehler, die im nächsten Abschnitt beschrieben sind.
JTL-Shop 5.7 — was die aktuelle Version bringt
JTL-Shop 5.7 ist die aktuell stabile Version. Sie schließt unter anderem die Sicherheitslücke CVE-2026-54390 (Patch 5.7.1 auf 5.7.2). Für Händler die noch auf einer älteren Minor-Version laufen ist das Update dringend empfohlen — JTL stellt für ältere Versionen keinen Support mehr bereit. Mehr Details zu den Neuerungen: JTL-Shop 5.7.0 Release-Übersicht.
Systemvoraussetzungen für eine Neu-Einrichtung mit JTL-Shop 5.7
Wer heute neu mit JTL-Shop 5.7.2 startet, braucht PHP 8.3 oder 8.4. Mit dem 5.7-Zweig hat JTL die Unterstützung von PHP 8.2 offiziell abgekündigt, die Kompatibilität mit PHP 8.5 ist bereits hergestellt. Diese versionsspezifische Angabe aus dem offiziellen Release-Thread ist für ein 5.7-Projekt maßgeblich. Sie weicht von der allgemeinen JTL-Systemvoraussetzungen-Seite ab, die noch PHP 8.1 als Minimum nennt. Bei einem Neu-Aufsatz richten wir uns nach der aktuelleren, versionsspezifischen Angabe, weil die allgemeine Seite erkennbar nicht für jede Minor-Version einzeln nachgezogen wird. Ein zu später Abgleich dieser beiden Quellen ist in unserer Praxis einer der Gründe, warum ein Projektstart sich verschiebt. Dazu mehr im Abschnitt zu typischen Fehlern weiter unten.
Dazu kommen: als Datenbank MySQL 5.7 aufwärts (auch MySQL 8.0) oder MariaDB 10.1 bis 10.9.6, empfohlen die LTS-Linie bis MariaDB 10.11. Als Webserver ein 64-Bit-Apache 2.2 oder 2.4 mit aktiviertem mod_rewrite und .htaccess-Unterstützung. Nginx ist technisch möglich, wird von JTL aber nicht offiziell unterstützt. Pflicht sind außerdem die PHP-Erweiterungen SimpleXML, Imagick, Curl, Iconv, MBString, Tokenizer, Intl und ein PDO-MySQL-Treiber. Bei den PHP-Einstellungen braucht der Shop mindestens 120 Sekunden max_execution_time, mindestens 128 MB memory_limit (bei größeren Shops empfehlen wir 256 MB), mindestens 6 MB upload_max_filesize und mindestens 8 MB post_max_size.
Diese Werte prüfen wir bei jedem Projekt vor dem eigentlichen Installationsschritt. Ein zu knapp bemessenes memory_limit etwa fällt selten sofort auf, sondern erst wenn der Kompilierungs-Cache unter Last läuft oder ein größerer Artikelimport ansteht. Dann bricht der Prozess mittendrin ab, und die Fehlersuche kostet mehr Zeit als eine Prüfung vorab.
Sicherheitspatch 5.7.1 auf 5.7.2
JTL-Shop 5.7.2 ist die aktuelle stabile Version (Stand: 31.07.2026) und schließt zugleich eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2026-54390): eine Server-Side Template Injection im E-Mail-Rendering, über die sich Datenbank-Zugang und Blowfish-Key auslesen lassen, ab Version 5.4.0 zusätzlich für Remote Code Execution missbrauchbar. JTL rät Betreibern älterer Versionen ausdrücklich zum Einspielen des Patches. Die Lücke wird nachweislich aktiv ausgenutzt. Die vollständige Chronik, betroffene Versionen und das Vorgehen im Detail stehen in unserem Beitrag JTL Shop Sicherheitslücke: Was Händler jetzt tun müssen.
Ausblick auf JTL-Shop 5.8
Für JTL-Shop 5.8 laufen bereits Release-Candidate-Versionen in der Entwicklung, ein stabiles Release mit festem Termin hat JTL bislang nicht angekündigt. Für eine Neu-Einrichtung setzen wir deshalb auf die aktuelle, stabile 5.7.2-Linie auf, nicht auf eine Version, die noch keinen offiziellen Freigabestatus hat. Sobald 5.8 offiziell erscheint, prüfen wir die Neuerungen und das Update-Vorgehen gesondert und aktualisieren diese Seite entsprechend.
Warum Vlarom für JTL-Shop 5
Als JTL Service Partner Gold richten wir JTL-Shop 5 für Händler ein — egal ob Neustart, Wechsel von einem anderen Shopsystem oder Update von Shop 4. Wir übernehmen die komplette technische Einrichtung: Template-Konfiguration im NOVA-Template inklusive OnPage Composer, Zahlungsarten, Versandoptionen, Plugin-Auswahl und den ersten Wawi-Abgleich.
Falls gleichzeitig eine Migration zu JTL ansteht, bündeln wir Datenmigration und Shop-Einrichtung in einem Projekt. Standort: Ahrensfelde bei Berlin, deutschlandweit tätig.
Typische Fehler bei der JTL-Shop 5 Einrichtung
Die folgenden fünf Fehler sehen wir in unserer Projektpraxis immer wieder, bei Eigenregie-Projekten ebenso wie bei Übernahmen von anderen Dienstleistern.
Server-Anforderungen zu spät geprüft. Wer die PHP- und Server-Anforderungen erst beim Installationsversuch checkt statt vorher, verliert Tage bis das Hosting nachgezogen ist, insbesondere wenn der bisherige Server noch auf PHP 8.2 oder älter läuft und dort weitere Anwendungen mitlaufen, die von einem Upgrade betroffen sind. Wir prüfen die Umgebung deshalb vor dem ersten Installationsschritt, nicht danach.
Individuelle Anpassungen direkt im NOVA-Core statt im Child-Template. JTL sieht für update-sichere Anpassungen ausdrücklich den Child-Template-Mechanismus vor. Wer stattdessen die Core-Template-Dateien bearbeitet, verliert diese Anpassungen beim nächsten JTL-Update. Das fällt oft erst Monate später auf, wenn ein Update ansteht und plötzlich Layout-Teile fehlen oder sich Darstellungsfehler einschleichen, die sich nicht mehr eindeutig auf die zuletzt eingespielte Änderung zurückführen lassen.
Migration ohne Weiterleitungen. Wird beim Systemwechsel keine Weiterleitungs-CSV eingespielt, verlieren alte, bereits gut rankende URLs ihre Position, weil Suchmaschinen auf 404-Seiten treffen. Die Weiterleitungsfunktion aus Block 1 ist kein optionales Extra, sondern gehört für uns in jedes Migrationsprojekt mit bestehendem organischem Traffic.
Edition ohne Blick auf benötigte Connectoren gewählt. Wer mit der kostenlosen Start-Edition plant und später feststellt, dass er einen WooCommerce- oder PrestaShop-Connector braucht, muss nachträglich upgraden, mit Zeitverlust und doppeltem Konfigurationsaufwand, weil bereits eingerichtete Teile des Shops im Zuge des Edition-Wechsels erneut geprüft werden müssen. Diese Entscheidung gehört an den Anfang des Projekts, nicht in die Mitte.
Kein Testauftrag vor dem Go-Live. Zahlungsarten, Versandkosten-Matrix und Wawi-Sync sehen im Adminbereich oft korrekt aus, funktionieren aber erst im echten Bestellprozess zuverlässig. Rundungsfehler bei Versandstaffeln oder ein falsch hinterlegtes Zahlungskonto fallen dort typischerweise zuerst auf. Wir schließen jede Einrichtung deshalb mit mindestens einem vollständigen Testauftrag pro aktivierter Zahlungs- und Versandart ab, bevor der Shop live geht.
Versandanbindung in JTL-Shop 5: DHL, UPS und andere Carrier einrichten
JTL-Shop 5 hat keine eigene Versand-Engine, sondern nutzt JTL-Wawi als Versand-Zentrale. Der eigentliche Versandprozess läuft über JTL-Shipping direkt in der Wawi — der Shop meldet die Bestellung, die Wawi erstellt Labels, Tracking-Nummern und meldet den Status zurück an den Shop und den Kunden.
Nativ unterstützte Carrier: DHL Versenden (inkl. DHL Paket, DHL Warenpost, DHL Express), UPS, Hermes (über JTL-Versand 3.0), DPD, GLS, Deutsche Post, FedEx. Für weitere Carrier gibt es JTL-Erweiterungen im Extension Store oder Multi-Carrier-Plugins (z.B. shipcloud, Sendcloud).
Was Vlarom bei der Versandanbindung übernimmt: API-Zugänge bei den Carriern einrichten, Konten in JTL-Wawi hinterlegen, Versandarten konfigurieren (Preistabellen, Lieferländer, Express vs. Standard), Label-Templates anpassen, Sendungsverfolgung-Mails im Shop aktivieren, Test-Versand mit mindestens einem Echtauftrag pro aktiviertem Carrier vor dem Go-Live. Ausführliche Doku zum Einrichten findest du im JTL-Guide.
Versandkosten-Matrix im Shop: Die tatsächlichen Versandpreise für den Kunden werden im JTL-Shop unter Admin → Versandarten gepflegt. Hier definierst du Preistabellen pro Lieferland, Gewichtsstaffeln oder Warenwert-Abhängigkeiten. Diese Logik richten wir in der Shop-Einrichtung passend zu deinen Carrier-Konditionen ein.


