JTL-POS ist fit für Österreich

 

JTL-POS sagt „Grüß Gott“ – Denn nachdem sich JTL Kasse auf vielen Ladentheken in Deutschland und der Schweiz fest etabliert hat, ist sie nun auch gerüstet für den Gipfelsturm auf die Kassentresen der Alpenrepublik Österreich. JTL-POS unterstützt jetzt die Registrierkassensicherheitsverordnung 2017 (RKSV), welche die nationalen gesetzlichen Vorgaben zur Manipulationssicherheit von Registrierkassen bündelt – etwa die Signaturpflicht bei der Belegerteilung. Konkret bedeutet das: In Kombination mit einer kompatiblen Signaturkarte könnt Ihr mit JTL-POS nun auch in Österreich rechtssicher und sorgenfrei kassieren.

JTL-POS RSKV-konform — Kassensystem für Österreich

Alles, was Ihr tun müsst, ist, die zertifizierte Smartcard „a.sign RK Chip“ an JTL-POS anzubinden, die Ihr im Webshop von A-Trust erhaltet. Das österreichische Unternehmen ist auf IT-Sicherheitslösungen spezialisiert und bietet Euch auf seiner Plattform Hardware, mit denen Ihr schnell und unkompliziert startet. Anders als bei einer Cloud-Lösung signiert die Smartcard offline direkt im Kassengerät bzw. im lokalen Kassennetzwerk.

Dafür legt Ihr die Smartcard in einen USB-Adapter, den Ihr ebenfalls im Webshop von A-Trust bestellen könnt, und steckt diesen in das Android-Gerät, auf dem Ihr JTL-POS installiert habt.

Für die anschließende Einrichtung folgt Ihr einfach Starthilfe im JTL-Guide:

Bevor Ihr die Kasse im Tagesgeschäft einsetzt, denkt bitte daran, Euren bei der Einrichtung erstellten Startbeleg über FinanzOnline.at prüfen zu lassen. Beachtet ebenfalls, dass die Laufzeit des Zertifikats fünf Jahre beträgt.

 

Häufige Fragen

JTL-POS unterstützt die Registrierkassensicherheitsverordnung 2017 (RKSV), die österreichische Händler dazu verpflichtet, Barumsätze manipulationssicher aufzuzeichnen. Das System signiert jeden Beleg offline direkt am Kassengerät, ohne Cloud-Abhängigkeit. Ob ein konkreter Betrieb alle Pflichten der RKSV erfüllt, hängt von Einrichtung und Betriebsumständen ab; im Zweifelsfall empfiehlt sich eine Rücksprache mit dem Steuerberater oder dem zuständigen Finanzamt. Als JTL Service Partner Gold begleiten wir von Vlarom E-Commerce Agentur die Einrichtung.
Die Sicherheitseinrichtung ist die Smartcard „a.sign RK Chip“ des österreichischen Anbieters A-Trust, die über einen USB-Adapter und ein OTG-Kabel ans Android-Gerät kommt. Vor dem ersten Einsatz aktivieren Händler die Karte mit dem A-Trust-Aktivierungstool auf einem Windows-Rechner. Erst dann gibt das Tool die Zertifikatsnummer aus, die JTL-POS für die Einrichtung braucht.
Nach der Einrichtung erzeugt JTL-POS über „Startbeleg erstellen“ einen ersten signierten Beleg. Den prüfen und registrieren Händler anschließend auf FinanzOnline.at. Ohne Registrierung kein Betrieb.
Die RKSV schreibt vor, dass jeder Bon eine Signatur der Sicherheitseinrichtung trägt. Am Monatsende kommt ein Monatsbeleg hinzu, ein signierter Kontrollbeleg über 0,00 Euro, der den Summenzähler des Vormonats enthält und im Dezember gleichzeitig als Jahresbeleg gilt. JTL-POS fordert das Kassenpersonal automatisch zur Erstellung auf, sobald der erste Bon eines neuen Monats geöffnet wird.
Ein Nullbeleg ist ein signierter Beleg über 0,00 Euro, den die österreichische Finanzpolizei bei Kassenprüfungen verlangen und per App auf Echtheit prüfen kann. Händler stellen ihn in JTL-POS jederzeit manuell über das Drei-Punkte-Menü unter „RKSV-Nullbeleg erstellen“ aus. JTL-POS speichert alle Belege, inklusive Monats- und Nullbelege, unveränderbar und macht sie nachträglich abrufbar.
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