JTL-Wawi Kundengruppen-Einstellungen links, JTL-Shop Netto-Preisanzeige für B2B-Kunden rechts

JTL-Shop B2B einrichten: Kundengruppen anlegen, Netto-Preise aktivieren und die Registrierung richtig konfigurieren

Du willst deinen JTL-Shop für Geschäftskunden öffnen: Händler, Wiederverkäufer oder Gewerbekunden sollen Netto-Preise sehen, sich mit ihrer USt-IdNr. registrieren und erst nach manueller Prüfung bestellen können. Die Einrichtung ist überschaubar — wenn die Reihenfolge stimmt. Das Problem liegt eigentlich nicht in der Einrichtung selbst, sondern in der Reihenfolge: Wer mit der Shop-Einstellung beginnt statt mit der Wawi, kämpft hinterher mit Kundengruppen die nicht übertragen werden oder Netto-Preisen die trotz korrekter Einstellung weiterhin brutto angezeigt werden.

Du willst den B2B-Bereich einmal sauber aufsetzen und nicht dreimal reparieren?

Dieser Beitrag zeigt dir den Ablauf wie wir ihn in der Praxis bei JTL-Shop-B2B-Einrichtungen durchführen — inklusive der Fehler, die fast jedes Mal auftauchen, und wie du sie von vornherein vermeidest.

Auf einen Blick

  • Der Ausgangspunkt für jede B2B-Einrichtung ist immer JTL-Wawi, nicht der Shop: Wer die Kundengruppe zuerst in der Wawi anlegt und korrekt zum Shop überträgt, spart sich später viel Debugging. Wir empfehlen diesen Reihenfolge-Check als ersten Schritt in jedem B2B-Projekt.
  • Netto-Preisanzeige ist eine Kundengruppen-Einstellung in der Wawi — nicht im Shop-Backend. Das Häkchen „Netto“ an der Kundengruppe bestimmt, ob ein eingeloggter Kunde Preise ohne MwSt. sieht. Fehlt es dort, zeigt der Shop auch nach stundenlangem Suchen im Shop-Backend weiter Bruttopreise an.
  • Wir setzen B2B-Registrierungen mit manueller Freischaltung um: Neukunden wählen „Geschäftskunde“ im Registrierungsformular, die Freischaltung erfolgt in der Wawi unter Plattformen > Neukunden — erst danach sieht der Kunde Preise und kann bestellen.

Als JTL Service Partner Gold aus Ahrensfelde bei Berlin richten wir B2B-Shops im JTL-Ökosystem regelmäßig ein. Was auf dem Papier wie eine einfache Konfigurationsaufgabe aussieht, hat in der Praxis mehrere Fehlerquellen — die meisten davon liegen nicht im Shop, sondern in der Wawi-seitigen Kundengruppen-Konfiguration oder darin, dass der Abgleich nach einer Änderung nicht sauber durchgeführt wurde.

Was dich bei der JTL-Shop B2B-Einrichtung wirklich erwartet

Ein B2B-Setup im JTL-Shop betrifft immer beide Systeme: Wawi und Shop. Die Konfiguration selbst ist in wenigen Stunden abgeschlossen, wenn die Voraussetzungen stimmen. Was die meiste Zeit kostet, ist nicht das Einrichten, sondern das Debuggen von Fehlern, die aus falscher Reihenfolge entstehen. Die häufigsten Stellen haben wir aus unseren Projekten zusammengetragen.

Aus unseren Projektdaten: In über der Hälfte der B2B-Einrichtungs-Tickets handelt es sich nicht um einen Konfigurationsfehler, sondern um einen fehlenden Shop-Abgleich nach einer Wawi-Änderung. Die Einstellung ist korrekt — der Abgleich fehlt.

Die Faktoren, die den Aufwand bestimmen:

  • Komplexität der Kundengruppen-Struktur: Ein Shop mit zwei Gruppen (B2C und B2B) ist schnell konfiguriert. Wer drei oder mehr Gruppen mit unterschiedlichen Preisstufen, Sichtbarkeiten und Mindestbestellwerten braucht, sollte die Struktur vorher auf Papier planen — im Nachhinein umbenennen kostet mehr als einmal sauber anlegen.
  • Anzahl der Artikel mit gruppenspezifischer Sichtbarkeit: Wenn nur wenige Artikel B2B-exklusiv sind, ist die Pflege überschaubar. Wenn ein großer Teil des Sortiments Sichtbarkeits-Einschränkungen hat, empfiehlt sich die Nutzung der Ameise für den Massenimport von Sichtbarkeits-Attributen.
  • Manuelle vs. automatische Freischaltung: Manuelle Freischaltung kostet täglich Aufmerksamkeit, schützt aber vor Missbrauch. Automatische Freischaltung spart Arbeitszeit, erfordert dafür ein sauber konfiguriertes Registrierungsformular das Geschäftskunden zuverlässig erkennt.
  • USt-IdNr.-Prüfung: nativ oder per Plugin: Eine automatische Echtzeit-Validierung gegen das EU-VIES-System ist im Standard-JTL-Shop nicht enthalten. Wer das braucht, benötigt ein Plugin aus dem JTL-Extension-Store. Ohne Plugin läuft die Prüfung manuell — bei wenigen Neukunden täglich ist das realistisch.

Die zentrale Regel: Plane die Kundengruppen-Struktur vor der Einrichtung. Wer nachträglich eine weitere Gruppe braucht, muss Artikel-Sichtbarkeiten, Preise und Formularfelder anpassen — deutlich aufwändiger als eine saubere Planung am Anfang.

Die vier häufigsten Fehler beim JTL-Shop B2B einrichten

Fast jeder Fehler, den wir im Support sehen, hat eine bekannte Ursache. Diese vier tauchen am häufigsten auf:

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Netto-Preise werden nicht angezeigt

Der Haken ‚Netto-Preise im Shop anzeigen‘ ist in JTL-Wawi an der Kundengruppe nicht gesetzt. Das ist die häufigste Ursache, weil die meisten Händler die Einstellung zuerst im Shop-Backend suchen — und dort gibt es sie nicht.

Lösung: In JTL-Wawi die Kundengruppe öffnen, Haken setzen, Shop-Abgleich starten. Danach einloggen und testen. Wenn der Kunde nicht eingeloggt ist, sieht er immer Bruttopreise — auch wenn der Shop im B2B-Modus läuft.

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Kundengruppe wird nach Registrierung nicht korrekt übertragen

Das Auswahlfeld im Registrierungsformular ist nicht korrekt mit der internen Wawi-Kundengruppe verknüpft. Ein Händler im JTL-Forum: ‚Das Feld war da, aber die interne Kundengruppe fehlte — jeder neue Kunde landete in der Standard-Gruppe.‘

Prüfe im Shop-Backend unter Formulare und Texte, ob das Feld korrekt mit der Kundengruppen-ID verknüpft ist. Die Bezeichnung im Formular und die interne Kundengruppen-ID sind zwei verschiedene Einstellungen.

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Registrierung kommt nicht in die Neukunden-Warteschlange

Die Option ‚Muss in JTL-Wawi aktiviert werden‘ ist im Shop-Backend nicht aktiviert. Dann werden Neukunden direkt freigeschaltet, ohne in die Warteschlange zu kommen — die manuelle Prüfung greift nicht.

Prüfe: Shop-Backend > Einstellungen > Kunden > ‚Muss in JTL-Wawi aktiviert werden‘ auf aktiv setzen. Danach neu registrierte Kunden testweise anlegen und prüfen ob sie unter Plattformen > Neukunden erscheinen.

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Artikel-Sichtbarkeit wirkt nicht trotz korrekter Wawi-Einstellung

Die Sichtbarkeits-Einstellung in der Wawi wurde geändert, aber kein Shop-Abgleich wurde durchgeführt. Die Wawi-Einstellung ist die Datenquelle — ohne Abgleich weiß der Shop nichts davon.

Nach jeder Sichtbarkeits-Änderung an Artikeln oder Kategorien in der Wawi immer einen Abgleich starten. Bei vielen betroffenen Artikeln empfiehlt sich ein Vollabgleich statt eines Deltaabgleichs.

Was eine saubere B2B-Einrichtung bringt

Klare Trennung von B2C- und B2B-Preisen ohne manuellen Aufwand

Nach einer sauberen Einrichtung sehen Endkunden Bruttopreise, Geschäftskunden nach Login Nettopreise — automatisch, ohne manuelle Eingriffe. Bei Projekten mit gemischtem Sortiment haben wir gesehen, dass Händler vorher täglich mehrfach Preise manuell kommuniziert haben. Das entfällt vollständig wenn die Kundengruppen korrekt konfiguriert sind.

Kontrollierter Neukunden-Workflow ohne Missbrauch

Mit manueller Freischaltung und USt-IdNr.-Pflichtfeld im Registrierungsformular landen keine Privatpersonen in der B2B-Gruppe. Wir sehen in der Praxis regelmäßig Shops wo fehlerhafte Konfigurationen dazu geführt haben, dass B2B-Kunden falsche Preise gesehen haben — ein Problem das mit sauber eingerichteten Kundengruppen strukturell ausgeschlossen wird.

Die Lektion

Erkenntnis der Vlarom E-Commerce Agentur aus zahlreichen B2B-Einrichtungsprojekten: Wer die Reihenfolge kennt — erst Wawi, dann Shop, dann Abgleich, dann testen — hat nach der Einrichtung kaum noch Support-Aufwand. Die meisten Probleme entstehen nicht durch fehlerhafte Software, sondern durch fehlende Abgleiche nach Änderungen.

JTL-Shop B2B einrichten: die 5 Schritte

Das ist der Ablauf, den wir bei B2B-Einrichtungen im JTL-Shop durchführen. Die Reihenfolge ist wichtig: Schritt 1 und 2 laufen komplett in JTL-Wawi, erst ab Schritt 3 wechselst du in das Shop-Backend.

Kundengruppen in JTL-Wawi anlegen und konfigurieren

Gehe in JTL-Wawi zu Kunden > Kundengruppen und lege eine neue Gruppe an — zum Beispiel ‚Händler‘ oder ‚Geschäftskunden‘. Wichtig: Setze den Haken bei ‚Netto-Preise im Shop anzeigen‘, wenn diese Gruppe Preise ohne MwSt. sehen soll. Du kannst außerdem einen Mindestbestellwert hinterlegen und gruppenspezifische Rabatte eintragen. Unter dem Reiter ‚Online-Shop‘ gibst du die Bezeichnung an, die im Shop angezeigt wird. Denke daran: Jede Änderung an der Kundengruppe muss danach per Shop-Abgleich übertragen werden — die Einstellung wirkt nicht automatisch. Die offizielle Dokumentation zu den Kundengruppen-Feldern liegt auf guide.jtl-software.com.

B2B-Registrierungsformular im Shop mit USt-IdNr.-Abfrage konfigurieren

Im Shop-Backend unter Formulare und Texte kannst du eigene Kundenfelder anlegen. Wir setzen für B2B-Shops ein Pflichtfeld für die USt-IdNr. und ein Auswahlfeld, über das der Kunde wählt ob er sich als Privat- oder Geschäftskunde registriert. Das Auswahlfeld steuert, welche Kundengruppe der neu registrierte Kunde erhält. Wer ‚Geschäftskunde‘ wählt, landet in deiner B2B-Gruppe — aber nur, wenn die Verknüpfung korrekt in den Formularfeldern hinterlegt ist. Ein häufiger Fehler: Das Feld ist angelegt, aber nicht mit der internen Wawi-Kundengruppe verknüpft. Dann sieht der Kunde nach der Registrierung weiterhin Bruttopreise. Prüfe im Shop-Backend unter Einstellungen > Kunden, ob der Haken ‚Muss in JTL-Wawi aktiviert werden‘ gesetzt ist — das ist die Grundlage für die manuelle Freischaltung.

Netto-Preisanzeige für die B2B-Kundengruppe aktivieren

Die Netto-Preisanzeige ist keine Shop-Einstellung, sondern eine Wawi-Einstellung an der Kundengruppe. Händler suchen im Shop-Backend nach einer ‚Netto-Preise anzeigen‘-Option und finden keine — der Schalter sitzt in JTL-Wawi bei der Kundengruppe. Öffne die Gruppe, setze ‚Netto-Preise im Shop‘ auf aktiv und führe danach einen vollständigen Shop-Abgleich durch. Erst wenn der Abgleich abgeschlossen ist und der Kunde eingeloggt ist, sieht er Netto-Preise. Für einen reinen B2B-Shop ohne Preisanzeige für nicht registrierte Besucher kannst du die Standard-Kundengruppe so konfigurieren, dass dort gar keine Preise sichtbar sind.

Freischaltung von B2B-Kunden einrichten (manuell vs. automatisch)

Nach der Registrierung eines neuen Geschäftskunden erscheint dieser in JTL-Wawi unter Plattformen > Verkaufskanäle > Onlineshop > Neukunden. Dort wählst du den Kunden aus, weist ihm die B2B-Kundengruppe zu und klickst auf ‚Aktivieren‘. Der Abgleich überträgt die Kundengruppe in den Shop, der Kunde kann danach eingeloggt die Netto-Preise sehen und bestellen. Alternativ kannst du im Shop-Backend die automatische Aktivierung einschalten — dann bekommen alle Neukunden sofort eine Kundengruppe zugewiesen, ohne manuelle Prüfung. Bei echten B2B-Shops mit USt-IdNr.-Prüfung fahren wir die manuelle Route: Du prüfst die Angaben kurz, weist die Gruppe zu, und erst dann ist der Kunde freigeschaltet. Der Workflow-Tipp aus der Praxis: Richte in JTL-Wawi einen Workflow ein, der nach der Freischaltung automatisch eine E-Mail an den Kunden sendet — sonst wartet er oft tagelang ohne Rückmeldung. Die Dokumentation zur Aktivierung liegt auf guide.jtl-software.com.

Mindestbestellwert und Artikel-Sichtbarkeit pro Kundengruppe setzen

Wenn bestimmte Artikel nur für B2B-Kunden sichtbar sein sollen, steuerst du das in JTL-Wawi direkt am Artikel unter dem Reiter ‚Sichtbarkeit‘. Dort kannst du festlegen, für welche Kundengruppen der Artikel angezeigt wird. Das funktioniert auch für Kategorien. Ein Punkt der häufig übersehen wird: Die Sichtbarkeitseinstellung greift nur wenn der Artikel per Abgleich übertragen wurde — eine Änderung in der Wawi ohne nachfolgenden Abgleich hat keine Wirkung im Shop. Den Mindestbestellwert hinterlegst du in der Kundengruppe in JTL-Wawi. Dort gibt es ein Feld für den gruppenspezifischen Mindestbestellwert. Im Forum taucht immer wieder der Hinweis auf, dass der Mindestbestellwert in der Kundengruppe Vorrang vor dem global in der Versandart hinterlegten Wert hat — falls du beides konfiguriert hast, prüfe die Reihenfolge.

Häufige Fragen zur JTL-Shop B2B-Einrichtung

Netto-Preise werden nicht angezeigt, wenn der Haken ‚Netto-Preise im Shop‘ an der Kundengruppe in JTL-Wawi fehlt oder wenn nach dem Setzen des Hakens kein vollständiger Shop-Abgleich durchgeführt wurde. Außerdem sieht der Kunde nur dann Netto-Preise wenn er eingeloggt ist und seiner Kundengruppe korrekt zugewiesen wurde. Wer als Gast browst, sieht immer Bruttopreise — auch wenn der Shop im B2B-Modus läuft. Prüfe die Reihenfolge: Haken in Wawi setzen, Abgleich starten, danach im Shop einloggen und testen.
Aktiviere im Shop-Backend unter Einstellungen > Kunden die Option ‚Muss in JTL-Wawi aktiviert werden‘. Dann landen neu registrierte Kunden in der Neukunden-Warteschlange in JTL-Wawi unter Plattformen > Verkaufskanäle > Onlineshop > Neukunden. Erst wenn du einen Kunden dort manuell aktivierst und die B2B-Kundengruppe zuweist, kann er einloggen und bestellen. Kunden ohne Aktivierung erhalten keine Netto-Preise und können keinen Checkout abschließen.
Das ist eines der häufigsten Probleme, das wir im Support sehen. Die Ursache ist fast immer eine fehlerhafte Verknüpfung zwischen dem Auswahlfeld im Registrierungsformular und der internen Wawi-Kundengruppe. Ein Händler im JTL-Forum: ‚Ich hatte das Formularfeld angelegt, aber die interne Kundengruppe war nicht hinterlegt — der Kunde landete immer in der Standard-Gruppe.‘ Prüfe im Shop-Backend unter Formulare und Texte, ob das Auswahlfeld korrekt mit der Kundengruppen-ID verknüpft ist. Achtung: Die interne Kundengruppe ist eine andere Einstellung als die Anzeige-Bezeichnung im Formular.
Die grundlegenden B2B-Funktionen — Kundengruppen, Netto-Preisanzeige, manuelle Freischaltung — sind seit mehreren Versionen im JTL-Shop enthalten und erfordern keine spezielle Edition. Für weitergehende Funktionen wie automatische USt-IdNr.-Validierung gegen das EU-VIES-System brauchst du entweder ein Plugin aus dem JTL-Extension-Store oder eine eigene Implementierung. Ab JTL-Shop 5 ist die Konfigurationsoberfläche im Backend erheblich übersichtlicher als in früheren Versionen.
Eine native automatische USt-IdNr.-Validierung gegen das EU-VIES-System ist im Standard-JTL-Shop nicht enthalten. Dafür gibt es Plugins im JTL-Extension-Store. Diese prüfen die eingegebene USt-IdNr. beim Registrierungs- oder Checkout-Prozess in Echtzeit gegen die EU-Datenbank. Erst bei gültiger ID wird die Kundengruppe zugewiesen oder der Netto-Kauf freigegeben. Ohne Plugin läuft das bei uns über den manuellen Freischaltungs-Workflow: Kunden registrieren sich, wir prüfen die USt-IdNr. und schalten dann frei.
Ja. Die Artikel-Sichtbarkeit nach Kundengruppe steuerst du in JTL-Wawi am Artikel unter dem Reiter ‚Sichtbarkeit‘. Dort wählst du aus, welche Kundengruppen den Artikel sehen dürfen. Das gleiche funktioniert auch für Kategorien. Wichtig: Die Einstellung wirkt erst nach dem nächsten Shop-Abgleich. Wer die Sichtbarkeit direkt im Shop-Backend ändert, muss prüfen, ob die Änderung bei einem späteren Abgleich wieder überschrieben wird — Wawi-seitige Einstellungen haben Vorrang.
Die Kundengruppe eines bestehenden Onlineshop-Kunden änderst du in JTL-Wawi: Öffne den Kundendatensatz, wechsle auf den Reiter ‚Onlineshop‘, und ändere dort die Kundengruppe. Klicke danach auf ‚Daten im Onlineshop aktualisieren‘. Laut JTL-Guide kann es passieren, dass nach dem Schließen der Erfolgsmeldung die alte Kundengruppe wieder angezeigt wird — das ist ein Darstellungsfehler, die Änderung wurde korrekt übertragen. Im Shop sieht der Kunde beim nächsten Login die Preise seiner neuen Gruppe.

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