JTL-Shop Exportformate einrichten: Google Shopping Feed, CSV-Export und Produktdaten richtig konfigurieren

Wer Produktdaten aus JTL-Shop exportieren will — für Google Shopping, Preisvergleiche oder externe Tools — landet in der Systemverwaltung unter Exportformate. Die Funktion ist leistungsstark: eigene Feeds auf Basis von Smarty-Vorlagen, automatischer Export per Aufgabenplaner, flexible Feldauswahl. Das Problem, das wir in Kundenprojekten regelmäßig sehen: die Einrichtung scheitert an kleinen Details wie falschem Trennzeichen, einer leeren Kopfzeile oder fehlenden Pflichtfeldern die Google erwartet. JTL-Shop Exportformate einrichten klingt nach fünf Minuten Arbeit — und kostet manchmal Stunden, wenn man nicht weiss wo man anfangen soll. Ein Händler hat uns letzte Woche geschrieben, sein Feed sei seit Wochen leer, obwohl der Export erfolgreich durchlief. Ursache: die Exportvorlage enthielt noch PHP-Code aus einer Shop-4-Migration. Google zog die Datei, bekam leere Zeilen, und zeigte nichts an.

Dein Feed läuft nicht, Google zieht keine Produkte, oder du weisst nicht welche Felder du brauchst?

Diese Anleitung zeigt dir den vollständigen Weg: von der ersten Konfiguration im Admin-Panel bis zu einem stabilen, automatisch aktualisierten Produktfeed. Wir gehen die fünf entscheidenden Schritte durch — mit konkreten Feldnamen, Smarty-Variablen und den Fehlerquellen die wir in der Praxis am häufigsten antreffen. Der Beitrag ergänzt unseren separaten Post zu Google Shopping via Plugin, der sich mit dem JTL Extension Store Plugin und dem Merchant-Center-Konto befasst. Hier geht es um die technische Grundlage: das Exportformat selbst.

JTL-Shop Exportformate einrichten: Google Shopping Feed | Vlarom

Auf einen Blick

  • ✓JTL-Shop Exportformate einrichten gelingt in fünf Schritten: Format anlegen, Kopfzeile definieren, Smarty-Vorlage bauen, Export auslösen, Aufgabenplaner aktivieren — Vlarom E-Commerce Agentur erklärt jeden Schritt mit konkreten Feldnamen.
  • ✓Google Shopping benötigt mindestens sechs Pflichtfelder (id, title, description, link, image_link, price) — fehlt eines davon, lehnt Google den Feed ohne klare Fehlermeldung ab und Artikel werden nicht ausgespielt.
  • ✓Ab JTL-Shop 5 ist PHP-Code in Exportformaten aus Sicherheitsgründen verboten — wer alte Formate übernimmt, muss sie bereinigen. Unser Grundsatz dabei: immer Smarty-Syntax, kein PHP.

Wir bei Vlarom E-Commerce Agentur richten Produktfeeds in JTL-Shop-Projekten regelmäßig ein — für Google Shopping, Preissuchmaschinen und interne Datenabzüge. Dabei sehen wir immer wieder die gleichen Stolperstellen: Smarty-Syntaxfehler in der Vorlage, ein vergessenes Trennzeichen in der Kopfzeile, oder ein Aufgabenplaner der nie ausgelöst hat. Als JTL Service Partner Gold kennen wir die Exportformate-Funktion gründlich — die Einrichtung verlangt Präzision an jeder Station. Diese Anleitung fasst zusammen, worauf es wirklich ankommt.

JTL-Shop Exportformate einrichten: der vollständige Ablauf in fünf Schritten

Die folgende Anleitung bezieht sich auf JTL-Shop 5. Die Exportformate-Funktion ist unter Systemverwaltung im Admin-Panel erreichbar. Wer ein vorhandenes Standardformat anpassen will, startet direkt bei Schritt 3. Alle fünf Schritte zusammen sind bei einem neuen Format schnell erledigt — vorausgesetzt Smarty-Syntax und Pflichtfelder stimmen von Anfang an.

Exportformat anlegen (Admin-Panel, Systemverwaltung)

Öffne das JTL-Shop-Backend und gehe zu Systemverwaltung, dann zu Exportformate. Klicke auf Neues Exportformat erstellen. Vergib einen eindeutigen Namen — zum Beispiel Google Shopping Feed oder CSV Preisvergleich. Danach legst du den Artikel-Filter fest: welche Artikel sollen in den Export, alle aktiven oder nur eine bestimmte Kategorie? Dieser Filter entscheidet, ob Google später 50 oder 5.000 Produkte sieht. Den häufigsten Fehler den wir bei der Vlarom E-Commerce Agentur hier sehen: der Filter ist zu restriktiv gesetzt und der Feed liefert nur einen Bruchteil des Sortiments — ohne Fehlermeldung im Backend. Wer mit einem Standardformat aus dem JTL Extension Store startet, spart diesen Schritt und kann direkt bei Schritt 2 anfangen.

Kopfzeile definieren — Pflichtfelder für Google Shopping

Die Kopfzeile legt die Spaltenuberschriften des Feeds fest. Trennzeichen ist ein senkrechter Strich (|) oder Tab — beides funktioniert, aber beides muss in Kopfzeile und Vorlage identisch sein. Für Google Shopping sind diese Felder Pflicht: id, title, description, link, image_link, price, availability. Hilfreich zusätzlich: brand, gtin, mpn, google_product_category. Fehlt ein Pflichtfeld komplett in der Kopfzeile, lässt Google den Feed beim Upload durch — aber alle betroffenen Artikel werden als fehlerhaft markiert und nicht ausgespielt. Wer Markenartikel verkauft, sollte gtin von Anfang an mitführen: ohne gültige EAN-Nummer lehnt Google Markenartikel regelmäßig ab, selbst wenn alle anderen Felder stimmen. Die vollständige Feldreferenz findet sich in der JTL-Guide Dokumentation zu Exportformaten.

Smarty-Vorlage bauen — Variablen richtig einsetzen

Die Exportvorlage nutzt Smarty-Syntax und liest Artikel-Eigenschaften direkt aus der Shop-Datenbank. Typische Variablen für einen Google Shopping Feed: für die id, für title, für description, für link, für image_link, für price. Für die availability-Spalte prüfe und gib in_stock oder out_of_stock zurück. Wichtig seit JTL-Shop 5: PHP-Code ist in Exportformaten aus Sicherheitsgründen nicht mehr erlaubt. Wer alte Formate aus Shop 4 übernimmt, muss PHP-Blöcke entfernen und durch Smarty-Syntax ersetzen — sonst bricht der Export ohne klare Fehlermeldung ab. Weitere verfügbare Variablen listet die offizielle Artikeldaten-Export-Dokumentation.

Export ausführen und Feed-URL sichern

Nach dem Speichern der Vorlage klickst du auf das Plus-Symbol neben dem Format — das löst die Erstellung der Export-Datei aus. Anschließend erscheint ein Download-Symbol. Für Google Shopping brauchst du keine lokale Datei, sondern eine öffentlich erreichbare URL auf die Google Merchant Center regelmäßig zugreift. JTL-Shop stellt diese URL automatisch bereit — sie lautet in der Regel /export/[formatname].csv oder .xml je nach Konfiguration. Trage diese URL in Google Merchant Center unter Datenquellen als Feed ein. Der erste Abruf zeigt dir sofort, ob Google Pflichtfelder vermisst oder Artikel ablehnt. Prüfe anschließend unter Diagnose ob Fehlertypen wie fehlende Pflichtattribute oder ungültige Werte auftauchen — jeder Fehlertyp benennt konkret das Feld das Google stört.

Aufgabenplaner aktivieren für automatische Aktualisierung

Ein einmaliger Export reicht nicht — Google Merchant Center erwartet regelmäßige Feed-Aktualisierungen, mindestens täglich. Richte dafür im JTL-Shop-Aufgabenplaner (Systemverwaltung, dann Aufgabenplaner) einen automatischen Export-Job ein. Empfehlenswert ist einmal täglich zwischen 02:00 und 04:00 Uhr, wenn der Shop-Traffic gering ist. Der Aufgabenplaner überschreibt die bestehende Feed-Datei, Google holt sie beim nächsten Crawl ab. Wenn der Planer auf einem Shared-Hosting läuft, prüfe ob ein Cronjob den JTL-Worker regelmäßig antriggert — ohne aktiven Worker läuft kein Aufgabenplaner-Job. Das ist einer der Punkte den wir bei der Einrichtung als erstes prüfen. Wer noch nicht weiss ob der Worker auf seinem Server läuft, findet die Einstellung unter Systemverwaltung, dann Prozesse.

Video: Google Merchant Center: Produktfeed aus JTL-Shop einrichten

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Häufige Fragen zu JTL-Shop Exportformaten

Die Exportformate befinden sich im Backend unter Systemverwaltung, dann Exportformate von JTL-Shop. Alternativ erreichst du die Funktion über Administration, dann Export, dann Weitere Formate. Vorinstallierte Standardformate aus dem JTL Extension Store erscheinen ebenfalls in dieser Liste und können als Ausgangsbasis für eigene Anpassungen genutzt werden. In der Praxis hat sich bewährt, zuerst mit einem Standardformat zu starten und es schrittweise anzupassen.
Die wichtigsten Variablen für einen Google Shopping Feed sind (Artikelnummer als id), (Produktname), (Beschreibungstext), (Produkt-URL), (Hauptbild-URL), (Bruttopreis), (Währung), (EAN/GTIN), (Marke/Brand) und für die Produktkategorie. Die vollständige Variable-Referenz liefert die offizielle JTL-Dokumentation auf guide.jtl-software.com.
Die häufigsten Ablehnungsgründe sind fehlende Pflichtfelder (mindestens id, title, description, link, image_link, price müssen vorhanden sein), fehlende oder ungültige GTINs (wer Markenartikel verkauft, braucht korrekte EAN-Nummern in JTL Wawi), und eine falsch formatierte price-Spalte (Google erwartet Preis und Währung getrennt oder als kombiniertes Feld im Format 19.99 EUR). Außerdem prüft Google ob der link-Wert eine erreichbare URL ist — 404-Seiten führen zur Ablehnung. Im Merchant Center unter Diagnose ist die genaue Fehlermeldung pro Artikel sichtbar.
Ja. Im JTL-Shop-Aufgabenplaner unter Systemverwaltung lässt sich ein automatischer Export-Job einrichten. Der Aufgabenplaner überschreibt die Feed-Datei nach dem festgelegten Zeitplan, ohne dass ein manueller Eingriff nötig ist. Google Merchant Center holt den Feed dann beim nächsten geplanten Crawl ab. Wichtig: Der Aufgabenplaner benötigt einen aktiven JTL-Shop-Worker-Prozess — auf Shared-Hosting-Umgebungen ist das oft ein Cronjob der den Worker regelmäßig anstosst.
Exportformate sind eine generische Shop-Funktion für strukturierte Datenabzüge in beliebigen Formaten — CSV, XML, Pipe-getrennt. Das Google Shopping Plugin aus dem JTL Extension Store geht weiter: Es baut auf den Exportformaten auf, integriert sich aber tiefer in das Google Merchant Center mit automatischer Kategoriemapping-Oberfläche, GTIN-Validierung direkt im Shop-Backend und vereinfachter Feed-Registrierung. Wer nur einen sauberen Feed braucht, kommt mit den Exportformaten aus. Wer Google Shopping aktiv als Vertriebskanal betreiben will, sollte das Plugin evaluieren. Wir helfen bei der Entscheidung im Erstgespräch.
Nein. Ab JTL-Shop 5 ist die Ausführung von PHP-Code in Exportformaten aus Sicherheitsgründen nicht mehr erlaubt. Wer Formate aus JTL-Shop 4 übernimmt oder Vorlagen aus älteren Projekten verwendet, muss PHP-Blöcke entfernen und durch Smarty-Syntax ersetzen. Ein Format mit PHP-Code bricht den Export ab — oft ohne verständliche Fehlermeldung im Backend. Wenn ein Export plötzlich leer bleibt, ist das der erste Punkt den wir prüfen. Vlarom E-Commerce Agentur kennt dieses Muster aus mehreren Shop-4-zu-Shop-5-Migrationen.

Feed läuft nicht, Felder fehlen, oder der Aufgabenplaner löst nie aus?

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Wir richten JTL-Shop Exportformate, Google Shopping Feeds und automatische Aktualisierungen als Teil unserer JTL-Shop-Projekte ein. Als JTL Service Partner Gold kennen wir die häufigsten Fehlerquellen aus der Praxis und beheben sie gezielt. Ruf uns direkt an unter +49 30 91473862, schreibe an info@vlarom.de oder nutze unser Kontaktformular für eine unverbindliche Erstanalyse.

AL

Alexander Luft

JTL Service Partner Gold · Vlarom E-Commerce Agentur · Ahrensfelde bei Berlin