
Auf einen Blick
- ✓JTL-Shop Exportformate einrichten gelingt in fünf Schritten: Format anlegen, Kopfzeile definieren, Smarty-Vorlage bauen, Export auslösen, Aufgabenplaner aktivieren — Vlarom E-Commerce Agentur erklärt jeden Schritt mit konkreten Feldnamen.
- ✓Google Shopping benötigt mindestens sechs Pflichtfelder (id, title, description, link, image_link, price) — fehlt eines davon, lehnt Google den Feed ohne klare Fehlermeldung ab und Artikel werden nicht ausgespielt.
- ✓Ab JTL-Shop 5 ist PHP-Code in Exportformaten aus Sicherheitsgründen verboten — wer alte Formate übernimmt, muss sie bereinigen. Unser Grundsatz dabei: immer Smarty-Syntax, kein PHP.
Wir bei Vlarom E-Commerce Agentur richten Produktfeeds in JTL-Shop-Projekten regelmäßig ein — für Google Shopping, Preissuchmaschinen und interne Datenabzüge. Dabei sehen wir immer wieder die gleichen Stolperstellen: Smarty-Syntaxfehler in der Vorlage, ein vergessenes Trennzeichen in der Kopfzeile, oder ein Aufgabenplaner der nie ausgelöst hat. Als JTL Service Partner Gold kennen wir die Exportformate-Funktion gründlich — die Einrichtung verlangt Präzision an jeder Station. Diese Anleitung fasst zusammen, worauf es wirklich ankommt.
JTL-Shop Exportformate einrichten: der vollständige Ablauf in fünf Schritten
Die folgende Anleitung bezieht sich auf JTL-Shop 5. Die Exportformate-Funktion ist unter Systemverwaltung im Admin-Panel erreichbar. Wer ein vorhandenes Standardformat anpassen will, startet direkt bei Schritt 3. Alle fünf Schritte zusammen sind bei einem neuen Format schnell erledigt — vorausgesetzt Smarty-Syntax und Pflichtfelder stimmen von Anfang an.
Exportformat anlegen (Admin-Panel, Systemverwaltung)
Öffne das JTL-Shop-Backend und gehe zu Systemverwaltung, dann zu Exportformate. Klicke auf Neues Exportformat erstellen. Vergib einen eindeutigen Namen — zum Beispiel Google Shopping Feed oder CSV Preisvergleich. Danach legst du den Artikel-Filter fest: welche Artikel sollen in den Export, alle aktiven oder nur eine bestimmte Kategorie? Dieser Filter entscheidet, ob Google später 50 oder 5.000 Produkte sieht. Den häufigsten Fehler den wir bei der Vlarom E-Commerce Agentur hier sehen: der Filter ist zu restriktiv gesetzt und der Feed liefert nur einen Bruchteil des Sortiments — ohne Fehlermeldung im Backend. Wer mit einem Standardformat aus dem JTL Extension Store startet, spart diesen Schritt und kann direkt bei Schritt 2 anfangen.
Kopfzeile definieren — Pflichtfelder für Google Shopping
Die Kopfzeile legt die Spaltenuberschriften des Feeds fest. Trennzeichen ist ein senkrechter Strich (|) oder Tab — beides funktioniert, aber beides muss in Kopfzeile und Vorlage identisch sein. Für Google Shopping sind diese Felder Pflicht: id, title, description, link, image_link, price, availability. Hilfreich zusätzlich: brand, gtin, mpn, google_product_category. Fehlt ein Pflichtfeld komplett in der Kopfzeile, lässt Google den Feed beim Upload durch — aber alle betroffenen Artikel werden als fehlerhaft markiert und nicht ausgespielt. Wer Markenartikel verkauft, sollte gtin von Anfang an mitführen: ohne gültige EAN-Nummer lehnt Google Markenartikel regelmäßig ab, selbst wenn alle anderen Felder stimmen. Die vollständige Feldreferenz findet sich in der JTL-Guide Dokumentation zu Exportformaten.
Smarty-Vorlage bauen — Variablen richtig einsetzen
Die Exportvorlage nutzt Smarty-Syntax und liest Artikel-Eigenschaften direkt aus der Shop-Datenbank. Typische Variablen für einen Google Shopping Feed: für die id, für title, für description, für link, für image_link, für price. Für die availability-Spalte prüfe und gib in_stock oder out_of_stock zurück. Wichtig seit JTL-Shop 5: PHP-Code ist in Exportformaten aus Sicherheitsgründen nicht mehr erlaubt. Wer alte Formate aus Shop 4 übernimmt, muss PHP-Blöcke entfernen und durch Smarty-Syntax ersetzen — sonst bricht der Export ohne klare Fehlermeldung ab. Weitere verfügbare Variablen listet die offizielle Artikeldaten-Export-Dokumentation.
Export ausführen und Feed-URL sichern
Nach dem Speichern der Vorlage klickst du auf das Plus-Symbol neben dem Format — das löst die Erstellung der Export-Datei aus. Anschließend erscheint ein Download-Symbol. Für Google Shopping brauchst du keine lokale Datei, sondern eine öffentlich erreichbare URL auf die Google Merchant Center regelmäßig zugreift. JTL-Shop stellt diese URL automatisch bereit — sie lautet in der Regel /export/[formatname].csv oder .xml je nach Konfiguration. Trage diese URL in Google Merchant Center unter Datenquellen als Feed ein. Der erste Abruf zeigt dir sofort, ob Google Pflichtfelder vermisst oder Artikel ablehnt. Prüfe anschließend unter Diagnose ob Fehlertypen wie fehlende Pflichtattribute oder ungültige Werte auftauchen — jeder Fehlertyp benennt konkret das Feld das Google stört.
Aufgabenplaner aktivieren für automatische Aktualisierung
Ein einmaliger Export reicht nicht — Google Merchant Center erwartet regelmäßige Feed-Aktualisierungen, mindestens täglich. Richte dafür im JTL-Shop-Aufgabenplaner (Systemverwaltung, dann Aufgabenplaner) einen automatischen Export-Job ein. Empfehlenswert ist einmal täglich zwischen 02:00 und 04:00 Uhr, wenn der Shop-Traffic gering ist. Der Aufgabenplaner überschreibt die bestehende Feed-Datei, Google holt sie beim nächsten Crawl ab. Wenn der Planer auf einem Shared-Hosting läuft, prüfe ob ein Cronjob den JTL-Worker regelmäßig antriggert — ohne aktiven Worker läuft kein Aufgabenplaner-Job. Das ist einer der Punkte den wir bei der Einrichtung als erstes prüfen. Wer noch nicht weiss ob der Worker auf seinem Server läuft, findet die Einstellung unter Systemverwaltung, dann Prozesse.
Video: Google Merchant Center: Produktfeed aus JTL-Shop einrichten
⚠️ Der Voiceover ist eine synthetische KI-Stimme (EU AI Act Art. 50).
Häufige Fragen zu JTL-Shop Exportformaten
Alexander Luft
JTL Service Partner Gold · Vlarom E-Commerce Agentur · Ahrensfelde bei Berlin

