
Auf einen Blick
- ✓Vlarom E-Commerce Agentur arbeitet in nahezu jedem JTL-Einrichtungsprojekt an Wawi-Vorlagen — DotLiquid-Kenntnisse sind dafür unverzichtbar, damit Rechnungen, Lieferscheine und Mahnungen korrekt ausgehen.
- ✓DotLiquid-Filter wie `date`, `formatPrice` und `upcase` transformieren Variablen-Werte direkt in der Vorlage — ohne separate Logik im Hintergrund.
- ✓Nicht alle Variablen sind in allen Vorlagentypen verfügbar: Auftragsbestätigung und Rechnung teilen viele Variablen, aber Mahnungen haben eigene Objekte die in anderen Vorlagen nicht existieren.
Vlarom E-Commerce Agentur passt JTL-Wawi-Vorlagen in jedem Einrichtungsprojekt an — von der Rechnungsvorlage bis zu Dokumenten wie Pfandbelegen oder Retourenformularen. Der häufigste Fehler den wir dabei sehen: Variablen werden ohne Prüfung des Vorlagentyps eingesetzt. Was in einer Rechnungsvorlage funktioniert, kann in einer Mahnungsvorlage leer bleiben, weil das Objekt dort nicht existiert. Als JTL Service Partner Gold kennt Vlarom E-Commerce Agentur die JTL-spezifischen DotLiquid-Erweiterungen aus der täglichen Projektpraxis.
DotLiquid in JTL-Wawi einsetzen: 5 Schritte für saubere Vorlagen
Die folgende Struktur gilt für alle Vorlagentypen in JTL-Wawi. Wer die Grundprinzipien einmal verstanden hat, kann sie auf jeden der 26+ Vorlagentypen anwenden.
Vorlagentyp identifizieren und verfügbare Objekte kennen
Jeder Vorlagentyp in JTL-Wawi hat ein Root-Objekt, das alle verfügbaren Daten enthält. Bei Rechnungsvorlagen ist das zum Beispiel das `Rechnung`-Objekt mit Unterobjekten für `Kunde`, `Positionen`, `Summen` und mehr. Bei Mahnungsvorlagen gibt es das `Mahnung`-Objekt mit anderen Unterobjekten. Bevor du eine Variable einsetzt, prüfe im JTL-Guide welche Objekte für deinen Vorlagentyp verfügbar sind. Eine Variable die im Root-Objekt nicht existiert, gibt in DotLiquid keinen Fehler — sie bleibt einfach leer. Das macht Debugging schwieriger. Vollständige Variablen-Übersicht: JTL-Wawi Vorlagen im JTL-Guide.
DotLiquid-Grundsyntax und einfache Variablen einsetzen
DotLiquid-Variablen werden in doppelten geschweiften Klammern geschrieben: `` gibt den Firmennamen des Rechnungsempfängers aus. Für Schleifen über Positionen nutzt du `…`. Bedingte Ausgaben gehen mit `…`: zum Beispiel `FirmenkundePrivatkunde`. Diese drei Grundelemente decken 80% der typischen Vorlagen-Anforderungen ab. Wer komplexere Logik braucht, nutzt Variablen-Zuweisungen mit `` und Filter-Verkettung.
Die wichtigsten DotLiquid-Filter in JTL-Wawi nutzen
Filter transformieren den Wert einer Variable bei der Ausgabe. Die wichtigsten in JTL-Wawi: `date` formatiert Datumswerte (``), `formatPrice` formatiert Geldbeträge mit korrektem Dezimaltrennzeichen (``), `upcase` und `downcase` ändern die Groß-/Kleinschreibung, `truncate` kürzt lange Texte auf eine bestimmte Zeichenanzahl. Filter werden mit Pipe-Symbol `|` an die Variable angehängt und können verkettet werden: ``. Der vollständige Filter-Katalog ist im JTL-Wawi DotLiquid-Guide dokumentiert.
Vorlagentyp-spezifische Variablen für Rechnung, Lieferschein, Mahnung
Die Unterschiede zwischen Vorlagentypen sind entscheidend: Bei Rechnungsvorlagen sind Steuerbeträge, USt-ID und Skonto-Informationen verfügbar. Bei Lieferscheinvorlagen fehlen Preise — dafür gibt es Lagerplatz-Informationen. Mahnungsvorlagen haben Zugriff auf offene Posten, Mahngebühren und Fälligkeitsdaten. Auftragsbestätigungen haben den aktuellen Auftrags-Status aber noch keine Buchhaltungsdaten. Wer Variablen aus einer Vorlage in eine andere kopiert, ohne den Vorlagentyp zu prüfen, erzeugt leere Felder die erst beim echten Druck auffallen.
Vorlagen testen und häufige Fehler beheben
JTL-Wawi hat eine Vorschau-Funktion im Vorlagen-Editor — nutze sie mit echten Daten, nicht nur mit Testdaten. Häufige Fehler: (1) Variable ist leer: Vorlagentyp-Zugehörigkeit prüfen. (2) Datum erscheint als Zahl: `date`-Filter fehlt oder falsches Format. (3) Preise ohne Dezimaltrennzeichen: `formatPrice`-Filter prüfen. (4) Schleife gibt falsches Objekt aus: `for`-Schleife überprüfen ob das richtige Unter-Array angesprochen wird. Wir testen Vorlagen immer mit mindestens drei verschiedenen Belegtypen: Normalkunde ohne USt, EU-Firmenkunde mit USt-ID und Drittland-Auftrag.

